Glaukom / Papillenanomalien - Grauer Star
Herzlich willkommen bei unserer Selbsthilfeinitiative zu Glaukom / Papillenanomalien und Grauem Star! Schön, dass Sie bei uns vorbeischauen und sich hier informieren wollen. Als Betroffener, der seit 2010 an einem Normaldruckglaukom und einem angeborenen Papillenkolobom, seit 2023 zudem am Grauen Star leidet, bin ich mit den Erkrankungsbildern bestens vertraut.
Aufgrund veränderter Nachfrage finden bis auf Weiteres keine Gruppentreffen in Präsenz oder online mehr statt. Wir bieten aber weiterhin Mailberatung an.
Beratung (kostenlos)
Hinweis: Telefonische Beratung ist aus Kapazitätsgründen nicht möglich.
Bitte melden Sie sich per E-Mail oder über Post (siehe Impressum).
Nachfolgend können Sie mehr über verschiedene Krankheitsbilder erfahren. Sofern Sie Fragen haben sollten oder Kontakt suchen, dann schreiben Sie gern unter Beratung@Riehle-Dennis.de. Beachten Sie hierzu bitte diese Angaben:
Selbsthilfe kann keine fachkundige medizinische, (psycho-)therapeutische oder heilkundliche Diagnostik, Behandlung, Beratung und Begleitung oder eine gesetzlich geregelte Pflegeberatung ersetzen. Überdies stellt sie auch keine fachkundige Rechtsberatung dar, sondern allenfalls nebenbei eine allgemeine Sozialgesetzaufklärung. Wir dürfen keine juristische Einfallprüfung oder individuelle Bewertung vornehmen. Hierfür wenden Sie sich bitte zur weitergehenden Hilfestellung an einen Rechtsanwalt.
Die Beratung der Selbsthilfe konzentriert sich auf die psychosoziale Unterstützung im Umgang mit den jeweiligen Krankheitsbildern im Alltag und vermittelt Erfahrungsexpertise zwischen Patienten, um gegenseitige Unterstützung zu leisten und mit Ermutigung und Zuversicht durch schwierige Lebenssituation hindurchtragen zu können. Sie versteht sich lediglich als ergänzendes Beratungsangebot von Betroffenen für Betroffene (Angehörige). Eine Gewähr ist ebenso wie eine rechtliche Haftung nicht möglich. Es gilt das Gebot der Vertraulichkeit und Verschwiegenheit. Ihre Daten werden ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage genutzt und anschließend gelöscht. Eine kommerzielle Verwendung wird ausgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie im Disclaimer und dem Datenschutz, die auch für dieses vorliegende Selbsthilfeangebot gelten.
Die Psychologische, Sozial-, Integrations-, Ernährungsberatung mit Prävention Gesundheitsförderung ist überregional und kostenlos für alle Betroffenen und Angehhörigen erreichbar und beantwortet beispielsweise Fragen zu:
- Erwerbsminderungsrente
- Schwerbehinderung
- Pflegebedürftigkeit
- Leistungen der Krankenkasse (z.B. Hilfsmittel)
- Medizinische Rehabilitationsleistungen
- Sozialleistungen (ALG, Bürgergeld, Sozialhilfe, Wohngeld...)
- Krankschreibung / Arbeitsunfähigkeit
- Wiedereingliederung und Integrationsberatung
- Nachteilsausgleiche im Job
- Altersrente
- Diagnostische Möglichkeiten
- Konservative Therapie
- Alternative Behandlungsansätze
- Ernährungsberatung
- Psychologische Beratung / Seelsorge
- Angst- und Stressbewältigung / Burnout-Beratung
- Seniorenberatung
- Familienberatung
- Angehörigenberatung
- Praktischer Umgang mit der Erkrankung
- Schlafhygiene / Entspannung / Mentales Training
- Suche nach Ärzten, Kliniken, Therapeuten und Selbsthilfegruppen
- Erfahrungsaustausch und gegenseitige Ermutigung
- etc.
Sie können sich auch über das Kontaktformular melden.
Viele Grüße
Ihr Dennis Riehle
Hintergrund: "Grüner Star"
Das Glaukom gehört weltweit zu den häufigsten Erblindungsursachen. In Deutschland geht man davon aus, dass mindestens eine Million Menschen an einem Glaukom erkrankt ist. Dabei dürfte die Dunkelziffer sehr viel höher sein, denn viele Patienten werden erst spät auf die Auswirkungen der Krankheit aufmerksam. |
Heute weiß man, dass das Glaukom eine Reihe von Augenerkrankungen zusammenfasst, auch solche, bei denen sich die Nervenfasern verändern, ohne, dass der Augendruck erhöht ist ("Normaldruckglaukom"). Bei den primären (degenerative Ursache) und sekundären (durch sonstige Augenerkrankungen verursachte) Offenwinkelglaukomen kommt es dagegen zu einer Abflussstörung des Kammerwassers im unmittelbaren Bereich des Kammerwinkels. Engwinkelglaukome finden ihren Ausgangspunkt in einer Engstelle zwischen Hornhaut und Iris. Sie können zu einem plötzlichen Glaukomanfall führen, der einen absoluten Notfall darstellt.
Ursachen für den „Grünen Star“ sind beispielsweise ein schwankender Blutdruck, genetische Veranlagung, hohes Alter, Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose oder Diabetes. Gleichsam sind auch angeborene Varianten der Augenkrankheit denkbar. |
Glaukome können im Gegensatz zum "Grauen Star" Menschen jeden Alters betreffen. Daher ist bei besonderen Risikofaktoren oder erblichen Anzeichen in der Familiengeschichte die Vorsorge besonders wichtig. Zudem ist nach Diagnosestellung eine regelmäßige Verlaufskontrolle unerlässlich.
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Unter "Papillenanomalie" versteht man zumeist eine krankhafte Veränderung der Papille. Sie ist die Austrittsstelle des Sehnervens in das Auge, die auch den sogenannten "Blinden Fleck" (Stelle im Gesichtsfeld, die normalerweise vom Menschen nicht wahrgenommen werden kann) verursacht. In der Regel sind Anomalien an der Papille angeboren (kongenital), können aber auch einen fortschreitenden (progredienten) Krankheitsverlauf aufweisen. Sie sind oftmals nur äußerst diffizil von einem Glaukom zu unterscheiden und stellen die Mediziner nicht selten vor eine große Herausforderung. Dennoch ist die richtige Diagnose wichtig, um Ungewissheit bei den Patienten zu nehmen und die Behandlung entsprechend anzupassen. |
Hintergrund: "Grauer Star" |
Der medizinisch als Katarakt beschriebene Graue Star ist eine Erkrankung des Auges, bei der sich die Linse trübt. Im fortgeschrittenen Stadium erscheint sie bei Betroffenen "neblig" zu sein, woraus sich auch der entsprechende Name ableitet. Der Graue Star ist nicht mit dem Grünen Star (Glaukom) zu verwechseln.
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Um eine Erblindung zu verhindern, wird möglichst frühzeitig eine Kunstlinse eingesetzt. Diese Operation findet meist ambulant statt. Dabei wird zumeist eine kreisrunde Eröffnung des Kapselblattes vorgenommen. Anschließend findet eine Zertrümmerung der Linse mit Hilfe von Ultraschall statt, Trümmer werden abgesaugt. In den Kapselsack wird die Kunstlinse eingebracht. Anschließend bedarf es einer engmaschigen augenärztlichen Nachkontrolle und des mehrtägigen Einsatzes von antibiotischen beziehungsweise entzündungshemmenden Tropfen. Postoperativ kann es zu Lichtblitzen, Rötungen, Schmerzen oder Sehminderung kommen, die allesamt als Notfall zu betrachten sind. Der sogenannte "Nachstar" konnte heute auf etwa vier Prozent der Fälle reduziert werden. Hierbei tritt eine Sehverschlechterung in Form einer Trübung der hinteren Linsenkapsel nach Monaten oder Jahren im Anschluss an die Katarakt-OP ein. |
Bitte beachten Sie: Alle Informationen sind aus Betroffenensicht zusammengestellt.
Sie können keine fachkundige Auskunft ersetzen!
Links
Sollte einer der genannten Links nicht mehr funktionieren und Sie trotzdem Interesse am Thema haben, melden Sie sich bitte gerne bei mir.
Glaukom beginnt oft schleichend mit Einschränkungen im Gesichtsfeld
Berichterstattung "DER SPIEGEL"
Politik tut sich schwer mit der IGeL-Glaukomvorsorge
Grüner Star: Vorsorge-Faulheit hat in der Pandemie noch zugenommen!
Teleophthalmologische Ansätze bei Glaukom-Behandlung
Berichterstattung von "firmenpresse"
Der Grüne Star gilt fälschlicherweise als Alterserkrankung





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