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lesen Sie an dieser Stelle Aktuelles aus meiner Selbsthilfearbeit.
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Ihr Dennis Riehle
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12.01.2026
Nachteilsausgleiche, Assistenzleistungen, Eingliederungshilfe und Teilhabemöglichkeiten nutzen
Beratung mit Handicap: „Menschen mit Behinderung sollten sich zu mündigen Bürgern machen!“
„Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung würde in Deutschland besser gelingen, wenn wir den Zugang zu den vielen bestehenden Unterstützungsmöglichkeiten niederschwelliger gestalteten!“ – Mit dieser Aussage macht aktuell der Leiter der „Beratung mit Handicap“, Dennis Riehle (Konstanz), auf die Schwierigkeiten von Personen mit Beeinträchtigung aufmerksam, die den Dschungel der zahlreichen Angebote von Eingliederungshilfe bis Nachteilsausgleiche nicht durchschauen und daher oft auf unterschiedliche Leistungen verzichteten, die ihnen eigentlich zustünden: „Ein Ziel muss daher der Ausbau der Beratungsstrukturen, aber auch eine Vereinfachung der Hilfen durch eine Bündelung sein. Denn dass abseits der weitgehend bekannten Behinderteneigenschaft, Erwerbsminderungsrente oder Pflegegeld noch viele andere Optionen bestehen, um behinderten Menschen die Partizipation an unserer Gesellschaft zu erleichtern, ist diesen nicht selten unbekannt.
Beispielsweise sei an die Steuervergünstigungen, freie Fahrt mit dem ÖPNV oder Parkausweise, Mehrurlaub, besserer Kündigungsschutz, Reduzierung von Mehrarbeit oder technische Hilfen am Arbeitsplatz gedacht, die mit dem Schwerbehindertenausweis und seinen Merkzeichen unter bestimmten Voraussetzungen einhergehen. Die Weiterabsicherung behinderter Erwachsenen über deren Altersgrenze in der Familienversicherung der Krankenkasse, Zahlung von Kindergeld bei chronischer Erkrankung bereits vor dem Ende der Ausbildung oder die Übertragung von Pauschbeträgen auf die einkommenssteuerpflichtigen Eltern sind weitere Beispiele, um zu zeigen, welch mannigfaltigen Unterstützung und finanzielle Entlastung für Menschen mit einem Handicap existieren“, sagt Sozialberater Riehle.
Und auch darüber hinaus besteht Anspruch auf Hilfen: „Wer bei der Alltagsbewältigung punktuelle Begleitung bedarf, kann eine Assistenz beantragen und sich diese für konkrete Aufgaben an die Seite stellen lassen. Im Gegensatz zu einer Betreuung bleibt bei dieser Leistung die umfängliche Mitbestimmung erhalten, damit Abläufe nicht stellvertretend übernommen werden, sondern nur dort, wo es nötig ist, unter die Arme gegriffen wird. [Mehr lesen…]
Dennis Riehle - 06:50:42 @ Soziales
21.09.2025
Wie gehen gerade junge Patienten mit einer CFS-Diagnose um?
Selbsthilfeinitiative ermutigt: „Das Leben nicht von Krankheit und Defiziten bestimmen lassen!“
Schwere körperliche oder seelische Leiden treffen Menschen umso härter, je jünger sie sind. Oftmals stellt eine solche Diagnose ganze Lebensträume in Frage und verändert den Alltag nachhaltig. Deshalb brauchen gerade diese Patienten neben adäquater Behandlung der Grunderkrankung auch umfassende psychosoziale Betreuung. Dieser Ansicht ist der Leiter der bundesweit aktiven Selbsthilfeinitiative zu Chronischem Erschöpfungssyndrom und Fibromyalgie, Dennis Riehle (Konstanz). Er selbst leidet seit 2014 unter CFS und weiß aus eigener Erfahrung und der Beratung von tausenden Mitbetroffenen, dass ein wesentlicher Ansatz von Unterstützung die Ermutigung ist, sich nicht von der Erkrankung den Alltag diktieren zu lassen. [Mehr lesen…]
Dennis Riehle - 06:34:03 @ Soziales
