Dennis Riehle

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an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



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28.09.2022

Lockdown-Nachwirkungen, Kriegsbilder, Klimawandel oder Inflations- und Teuerungsängste

Pressemitteilung
Selbsthilfeinitiative: Wir haben es verpasst, uns psychische Widerstandsfähigkeit anzueignen!

„Fortdauernde Verhaltensauffälligkeiten beobachten wir gerade bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“, fasst der Leiter der Selbsthilfeinitiative Zwänge, Phobien und Depressionen in Konstanz, Dennis Riehle, die offenkundigen Nebenwirkungen der Lockdown-Politik während der Corona-Pandemie zusammen: „Waren bei vielen Betroffenen entsprechende Symptome nur von vorübergehender Natur, wird nun sehr deutlich, dass Home-Schooling, Home-Office und soziale Isolation bei einer beträchtlichen Zahl von Menschen zu massiven Reaktionen der Seele geführt haben. Wir erhalten nahezu täglich Anfragen von Eltern oder anderen Angehörigen aufgrund in der Epidemie hervorgetretenen Problemen, insbesondere neurotische und affektive Störungen“.

Besorgniserregend sei laut Riehle insbesondere, dass sich die Symptomatik nicht selten manifestiert und bereits chronifiziert hat: „Ritualhaftes Händewaschen, Putzzwänge, Furcht vor dem Verlassen des Hauses oder anhaltende Niedergeschlagenheit mit Zukunftssorgen und Zeichen der Überforderung – das sind die häufigsten Erscheinungen einer seelischen Antwort auf die lange bestehenden Einschränkungen im Alltagsleben der Bevölkerung, die eine freiheitsliebende Gesellschaft nicht ohne hinterlassene Spuren zurücklassen kann. Stattdessen versuchen wir mit stereotypem Handeln und Denken neue Stabilität und Halt zu schaffen, nachdem Verlässlichkeit und Normalität in der Covid-19-Krise arg gelitten haben“, erklärt Riehle. Solche Mechanismen des Schutzes und der Abschirmung lenken uns von dem Umstand ab, dass Liebgewonnenes plötzlich weggebrochen ist und unsere vertrauten Alltagsstrukturen nicht mehr greifen: „Wir sind Gewohnheitstiere und haben Schwierigkeiten, uns plötzlich neu anzupassen“.

Der 37-jährige Psychosoziale Berater, der selbst seit mittlerweile über 23 Jahren unter Zwängen, Ängsten und Depressionen leidet, verzeichnet viele Kontaktgesuche von Betroffenen und deren nahestehenden Personen, die sich oft nicht mehr zu helfen wissen: „Die allermeisten Erkrankten waren bis zum Eintritt der Epidemie ohne psychische Diagnosen, deshalb sind für sie solche Nöte neu und bringen viele Fragen mit sich: Wie finde ich einen Therapieplatz? Wer kann mir helfen? Wer diagnostiziert und behandelt? Welche Selbsthilfemaßnahmen gibt es? Was kann die Umwelt tun? Wie gehe ich im Beruf und bei Freunden mit der Krankheit um? Welche Sozialleistungen kann ich beziehen, wenn ich länger ausfalle? Und gibt es Chancen auf etwaige Linderung oder Heilung? – Damit befassen sich die Ratsuchenden und wir wollen versuchen, ihnen hierauf möglichst niederschwellige Antworten zu geben“.

Riehle empfiehlt daher, bei Veränderungen von Stimmung, Verhalten und Denkmustern zunächst Kontakt zum Hausarzt zu suchen: „Dort kann eine erste Abklärung folgen, inwieweit es sich um eine verhältnismäßige Antwort der Psyche auf die außergewöhnlichen Umstände der letzten zwei Jahre handelt oder ob bei länger andauernden Beschwerden auch eine Intervention von außen nötig ist. Gespräche mit Angehörigen sind bereits eine große Unterstützung. Familienmitglieder sollten die Betroffenen aber keinesfalls zum Reden drängen oder auf sie einwirken, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Diese Entscheidung muss im Zweifel aus dem Leidensdruck des Erkrankten selbst erwachsen und ist bei nicht-psychotischen Störungen auch durch Einsichtsfähigkeit möglich“, meint Dennis Riehle.

Er ergänzt hierzu: „Heute sind die vielfältigen beratenden und therapeutischen Optionen zur Behandlung vieler psychischer Erkrankungen so weit ausgereift, dass nahezu immer eine Besserung erzielt werden kann. Es braucht ein multimodales Konzept, welches auf die individuelle Symptomatik des Einzelnen ausgerichtet ist. Wichtig ist dann, Resilienz aufzubauen und durch eine kognitive oder expositorische Herangehensweise während des Lockdowns eingefahrene Mechanismen wieder aufzubrechen und mit verhaltenstherapeutischen und psychodynamischen Verfahrensweisen angemessenes Verhalten und Denken zurückzuerlangen. Daneben ist das Erlernen von Selbstfürsorge und Stressmanagement ganz wesentlich, denn viele seelische Erkrankungen werden durch Anspannung, Überarbeitung oder ungenügende Psychohygiene aufrechterhalten. Nicht zuletzt ist eine externe Sichtweise oftmals sehr hilfreich, um verzerrte Wahrnehmungen oder Überzeugungen zu korrigieren. Gerade die aktuelle Situation des Krieges ruft bei mach Betroffenem zusätzlich panische Ängste hervor, die ebenfalls durch Beratung und Therapie relativiert werden sollten“.

In Bezug auf die fehlenden Versorgungsangebote sagt Riehle: „In der Corona-Pandemie haben wir eine weitere massive Zuspitzung der fehlenden Kassensitze erlebt. Die Politik hat eine grundlegende Reform der Bedarfsplanung bis heute verschlafen und stets nur kleine Stellschrauben gedreht, anstatt sich an einen großen Wurf zu wagen. Das rächt sich nun. Allerdings wissen auch viele Betroffene nicht um ihr Recht auf eine Psychotherapie – und welche Angebote und Ansprüche es gibt, über alternative Wege zu einer solchen zu gelangen“. Riehle stellt fest: „Viele der Probleme sind hausgemacht, weil wir es verlernt haben, uns für schlechte Zeiten eine psychische Resilienz aufzubauen. Wir wissen heute nicht mehr, wie wir uns beschäftigen und ablenken können, wenn einmal soziale Kontakte eingeschränkt sind oder Phasen von Quarantäne und Lockdown herrschen. Seelische Widerstandskraft zu erlangen, scheint heute vielen Menschen nicht notwendig, weil sie trügerisch glauben, dass sie von mentalen Schwierigkeiten nicht heimgesucht werden“. Dabei gebe es viele Möglichkeiten zum Training für psychische Stabilität und das Üben von Gelassenheit.

„Wir sind heute träger denn je, was die Anpassung an neue und ungewohnte Situationen angeht. Gleichzeitig können wir kaum noch eine Minute entspannen, stattdessen muss dauernd Aktion herrschen. Und: Verzicht zu üben, das ist aktuell für viele eine Anmaßung, weil wir unserer Überflussgesellschaft gewohnt sind, grenzenlose Freiheiten ausüben zu können, während wir Demut und Rücksichtnahme zu unnötigen Tugenden erklärt haben“, befindet der Journalist, und ergänzt zudem: „Wir müssen im sogenannten Betrieblichen Gesundheitsmanagement, an Volkshochschulen und auf niederschwelligen Wegen vermehrt Angebote unterbreiten, die sich mit der seelischen Fitness von Menschen auseinandersetzen. Dazu gehört auch ein kritisches Hinterfragen von eigenen Glaubenssätzen, denn nicht wenige von uns haben den Kompass für ein sinnerfülltes Leben aufgegeben, weil sie Achtsamkeit verpassen, sich oberflächliche Ziele setzen und in einer Ellenbogengesellschaft und digitalisierten Welt tatsächliche Freundschaften und tiefgehende Verbindungen mit Anderen verloren haben“, meint der Konstanzer Journalist kritisch.

„Nutzen wir die Auszeiten, die uns durch Covid-19 sicherlich auch in diesem Herbst und Winter neuerlich verordnet werden, doch einmal dazu, uns ganz individuelle Wege zu suchen, statt auf Partys und Discos nur eine schnelllebige Befriedigung unseres Spaßantriebs zu praktizieren, perspektivische und vor allem von Anderen unabhängige Freizeitgestaltung und Bestätigung zu suchen. Unser Selbstbewusstsein von heute ist nur auf den ersten Blick gewachsen. Tatsächlich aber bricht gerade in vielen Seelen das Gerüst der Eigenverantwortlichkeit zusammen, weil wir nur noch nach glitzerndem Ruhm und zweifelhafter Ehre Ausschau halten, statt auf echte Anerkennung durch das eigene Ich zu setzen. Daneben sollten wir überlegen, ob statt 100 Kontakten im Messenger-Dienst vielleicht fünf tatsächliche Beziehungen zu wichtigen Menschen nachhaltiger sind“, so Riehle abschließend.

Die Psychologische Beratung der Selbsthilfeinitiative ist bundesweit kostenlos unter Mail: info@selbsthilfe-riehle.de erreichbar und stellt eine ergänzende Hilfestellung da, die bei Bedarf an fachkundige Stellen vermittelt.

Dennis Riehle - 06:52:31 @ Selbsthilfe

Impfkomplikationen: Neurologische, rheumatische und mitochondriale Beschwerden dominieren

Pressemitteilung
„Behandlung von Post-Vac-Patienten bleibt meist auf die symptomatische Therapie beschränkt“

Die Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen und Impfschäden verzeichnet ein anhaltend hohes Aufkommen an Anfragen von Betroffenen und Angehörigen, die nach Hilfe und Unterstützung suchen. Derzeit sei es schwierig, in den Spezialambulanzen der Unikliniken Termine zu erhalten, weshalb sich viele Post-Vac-Patienten bei der Selbsthilfe zur Beratung meldeten. Der Leiter des ehrenamtlichen und bundesweit tätigen Angebots, Dennis Riehle (Konstanz), beschreibt viel Hilflosigkeit und Entmutigung der Kontaktsuchenden, weil auch Haus- und Fachärzte mit der Einordnung von Symptomen als anhaltende Impfreaktion Probleme hätten und eine ursächliche Therapie in den meisten Fällen kaum möglich sei.

Vor allem die neurologischen Ausfälle in Zusammenhang mit einer stattgehabten Impfung seien vorherrschend - von Schmerzen, Sensibilitätsstörungen, Lähmungserscheinungen über Muskelzittern bis hin zu Erschöpfung und kognitiven Störungen: “Hier bleibt es bei einem guten Stressmanagement, der Bestimmung bestimmter Blutwerte, elektroneurografischen und elektromyografischen Untersuchungen, Ernährungsumstellung, medikamentöser Begleitung, körperlicher Aktivierung samt Physio-, Ergo-, Rehabilitations- und Psychotherapie sowie Maßnahmen zur Entspannung und der Schmerzreduktion”, erklärt Riehle aus seiner eigenen Erfahrung mit einer seit über einem Jahr andauernden Impfkomplikation.

Der 37-jährige Psychologische, Sozial- und Ernährungsberater, der in Grundlagenmedizin und Gesundheitsprävention zertifiziert ist, hat mittlerweile 2587 Hilfsgesuche von Erkrankten eines vermeintlichen Post-Vac-Syndroms per Mail begleitet und Tipps und Ratschläge gegeben: “Es geht darum, den Umgang mit der Situation zu erlernen, Resilienz zu steigern und mentale Kraft zu entwickeln. Gerade beim Verdacht auf Störungen des Energiestoffwechsels, wenn das mitochondriale System durch die Immunisierung angegriffen worden sein könnte und klinische Zeichen sowie Antikörper in diese Richtung zeigen, sollten eine Laktatazidose ausgeschlossen und organische Säuren im Urin bestimmt werden. Hier kann im Zweifel mit Aminosäuren und Vitalstoffen eine Besserung erzielt werden. Eine solche Impfkomplikation sollte insbesondere in Betracht gezogen werden, wenn Gehirn, Herz, Niere oder Leber beteiligt sind”, erklärt Riehle.

Sofern hingegen Rheumafaktor und Entzündungszeichen erhöht sind und entsprechend immunologische Symptome wie Gelenkschmerzen, Schwellungen, Weichteilempfindlichkeit, Rötungen oder Fieber auftreten, kann an den Einsatz von Cortison gedacht werden, sagt Riehle, der in solch einem Fall die Vorstellung beim Internisten und Orthopäden empfiehlt. “Insgesamt kann man sich bei der Behandlung von Impfkomplikationen an der Long-Covid-Leitlinie orientieren”. Dagegen sind Belege über den Nutzen einer Immunadsorption (”Blutreinigung”) noch nicht erbracht. Lediglich bei manifesten Autoimmunerkrankungen könnte sie ein gangbarer Weg sein, die im Einzelfall von der Krankenkasse bezahlt wird”.

Die Selbsthilfeinitiative berät unentgeltlich und überregional per Mail unter: info@selbsthilfe-riehle.de.

Dennis Riehle - 06:49:41 @ Selbsthilfe

08.09.2022

Impfkomplikationen: Kritik an Bundesgesundheitsminister Lauterbach und den Fachbehörden

Pressemitteilung
“Post-Vac-Patienten sind enttäuscht über die politische Gleichgültigkeit angesichts ihres Leidensdrucks”

Noch im Juni 2022 hatte Bundesgesundheitsminister Lauterbach für Aufsehen gesorgt, weil er erstmals die Existenz von Impfkomplikationen in Betracht zog und bestätigte, dass es diese zwar sehr seltenen, aber durchaus sehr schweren Impfschäden geben könne und man das Thema deshalb auch entsprechend ernstnehmen müsse. Mit seinem „Tweet“ hatte der SPD-Politiker die öffentliche Wahrnehmung auf die ansonsten gerne in die Schmuddelecke der Impfgegner verschobene Problematik gelenkt. Doch was ist seither geschehen? Das kurze Aufflackern von Aufmerksamkeit für die sogenannten Post-Vac-Syndrome scheint schon wieder erloschen zu sein, obwohl es nach Ansicht des Leiters der Selbsthilfeinitiative Impfkomplikationen und Impfschäden, Dennis Riehle (Konstanz), kaum an Bedeutung verloren hat: „Wir stehen vor einem weiteren Corona-Winter – und schon jetzt wird wiederum breitflächig für die neuen Vakzine geworben. Das ist an sich auch richtig, denn ohne die Impfungen werden wir diese Pandemie wohl nicht gänzlich in den Griff bekommen. Dennoch macht das rasch wieder abgeflaute Interesse des Ministers überaus deutlich, dass die Sensibilisierung für mögliche Folgen und Schäden nach einer Immunisierung, die über eine bloße Impfreaktion hinausgehen und eher das Ausmaß einer fortdauernden und überdurchschnittlichen Gesundheitsbeeinträchtigung einzunehmen in der Lage sind, noch immer ein stiefmütterliches Dasein in der Gesellschaft einnimmt und verschwiegen wird“.

Der 37-Jährige Riehle, der seit seinen Covid-19-Impfungen im Jahr 2021 an einer anhaltenden Impfkomplikation mit Schmerzen, Erschöpfung, Gedächtnis- und Bewegungsstörungen, Muskel- und Gelenksteifigkeit, Missempfindungen, Sensibilitätsstörungen sowie einem allgemeinen Krankheitsgefühl leidet, macht auf die erheblichen Einschränkungen aufmerksam, die durch eine solche Impfschädigung den Alltag von jetzt auf gleich völlig umkrempeln können: „Zwar war ich mit Vorerkrankungen belastet gewesen, gerade deshalb sollte ich mich laut Ärzten aber impfen lassen, um schwere Corona-Verläufe zu verhindern. Dieser Aussage habe ich vertraut und ich bereue den Piks auch keinesfalls. Aber ich empfinde es als fahrlässig, dass unser oberster Gesundheitshüter die Kommunikation mit uns Post-Vac-Betroffenen kontinuierlich verweigert und damit zum Ausdruck bringt, dass auch er nicht wirklich überzeugt ist von bestehenden Impfkomplikationen. Doch ich frage: Hätten wir denn ein soziales Entschädigungsrecht, welches impfgeschädigte Menschen entlastet, wenn es keine potenziell ernsthaften Begleiterscheinungen einer Impfung gäbe?“.

Mittlerweile haben die Selbsthilfeinitiative knapp 2400 Betroffene einer etwaigen Impfkomplikation kontaktiert und suchen bei Dennis Riehle entsprechende Unterstützung. Mit seiner Erfahrung, aber auch als gelernter Psychosozialer Berater, der ebenso in Digitaler Prävention und Gesundheitsförderung, Grundlagenmedizin, Recht und in Ernährungs-/Burnout-Beratung zertifiziert ist, berät er immer mehr Menschen, die nach einer Impfung mit Symptomen zu kämpfen haben und von ihren behandelnden Ärzten oftmals im Stich gelassen werden: „Das ist sicherlich nicht deren böse Absicht, aber die Attestierung von Impfschädigungen ist nicht wirklich einfach, weil sie den Nachweis eines kausalen, zeitlichen Zusammenhangs zwischen Immunisierung und den dann aufgetretenen Beschwerden erfordert. Darüber hinaus sind die Behandlungsmöglichkeiten des Post-Vac-Syndroms derzeit noch nicht ursächlich möglich, daher kommen verschiedene symptomatische und ergänzend niederschwellige Therapien in Betracht“.

Riehle rechnet damit, dass im Winter durch die neuen Aufrufe zum Immunisieren auch die Zahlen möglicher Impfkomplikationen wieder deutlich ansteigen werden: „Es braucht ein strukturiertes Versorgungskonzept für impfgeschädigte Menschen, denn schon jetzt sind die Spezialambulanzen in Deutschland überlaufen und nehmen vielerorts keine neuen Patienten mehr an. Daher braucht es unbedingt eine Reaktion der Politik, um diese vor uns stehende Welle an Post-Vac-Betroffenen adäquat betreuen zu können. Niemandem nutzt es, wenn sich der Gesundheitsminister wegduckt. Er muss jetzt Verantwortung übernehmen und progressiv das Thema auf seine Agenda setzen. Wir sind bereit zum Dialog, denn wir sind keine Querdenker oder Corona-Leugner und in der großen Mehrheit auch weiterhin für Impfungen. Aber es bedarf abgewogener Entscheidungen jedes einzelnen Bürgers nach einer umfassenden medizinischen Beratung, gerade bei bestehenden Erkrankungen oder Dispositionen – und vor allem, wenn mehrere Impfungen in recht kurzer Zeit aufeinanderfolgen. Dass dann das Immunsystem überschießend reagieren kann, verwundert nicht“.

Selbstbestimmtheit und eine umfassende Information über die Impfung und ihre mögliche Risiken, unzensiert und glaubwürdig – diese Maßgaben würden aus Sicht der Selbsthilfeinitiative dazu beitragen, den Zuspruch für weitere Boosterungen zu verbessern: „Wenn wir in der Öffentlichkeit als Betroffene des Post-Vac-Syndroms unaufgeregt, aber ehrlich und offen über die Erfahrungen berichten könnten, würde sicherlich ein guter Beitrag gegen Verschwörungstheorien, Mythen und Radikalität geleistet werden. Insofern hoffen wir auf eine authentische Berichterstattung in den kommenden Wochen, die niemanden vom Impfen abhalten, aber zu einem intensiveren Gewichten der unterschiedlichen Argumente ermutigen soll, damit eine individuelle und im Einzelfall vorgenommene Entscheidung zum Piks ermöglicht wird. Impfungen im Vorbeigehen, ohne darüber nachzudenken, dass mit jeder Spritze ein Eingriff in den Organismus stattfindet – das sollte nun wirklich ein Ende haben“, erklärt Dennis Riehle abschließend.

Die Mailberatung der Selbsthilfeinitiative ist bundesweit kostenlos unter: info@selbsthilfe-riehle.de erreichbar.

Dennis Riehle - 07:15:27 @ Selbsthilfe

04.09.2022

Impfkomplikationen: “Studie des Paul-Ehrlich-Instituts ist lachhaft!”

Selbsthilfeinitiative kritisiert fehlende Unabhängigkeit

Die bundesweit tätige Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen reagiert empört auf eine Studie, die vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Auftrag gegeben wurde und im Resultat zur Erkenntnis gelangt, wonach es keine Belege für Impfschäden durch die Corona-Vakzine gibt. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Selbsthilfeangebots, Dennis Riehle (Konstanz) mitteilt, bestehe Wissenschaftlichkeit aus Unabhängigkeit, Transparenz und Objektivität: “Man kann nicht davon ausgehen, dass eine Forschung ergebnisoffen vorangetrieben wird, wenn ihr Auftraggeber ein erkennbares Interesse besitzt, eine bestimmte Kausalität krampfhaft widerlegen zu wollen”, so der 37-Jährige, der selbst seit über einem Jahr nach seiner Immunisierung an einer fortdauernden Impfkomplikation leidet und mittlerweile über 2300 Betroffene beraten hat. “Dass sich all diese Menschen ihre Gesundheitsprobleme nach dem Piks einbilden sollen, scheint relativ unwahrscheinlich und stellt die Konklusion der durch das PEI beauftragten Studie massiv in Zweifel”.

Immerhin haben über 90 Prozent der bei Riehle Ratsuchenden vor der Impfung keine wesentlichen Erkrankungen gehabt und wurden in engem, zeitlichem Zusammenhang mit ihrer Impfung von teils erheblichen Gesundheitsstörungen heimgesucht, die teilweise zu monatelanger Arbeitsunfähigkeit, manchmal sogar zur Pflegebedürftigkeit, geführt haben. “Dass das alles Zufälle sein sollen, werden gerade ernsthaft prüfende Wissenschaftler nicht im Ernst glauben können. Man kann Studien interessengeleitet nutzen, um Wahrheiten zu negieren und zu verschweigen. Auch der Bundesgesundheitsminister tut sich mit den Realitäten schwer. Das macht seine Ablehnung deutlich, auf unsere Anfragen einzugehen und sich mit Betroffenen zu treffen. Ihm dürfte das Fazit der PEI-Studie gerade recht kommen. Denn es wäre aus seiner Sicht für die anstehende Impfkampagne katastrophal, wenn man die Möglichkeit entstehender Impfschäden zugeben müsste. Dabei wäre das Eingestehen der Existenz von Post-Vac-Syndromen ein Schritt zum ehrlichen Umgang mit dem Thema Impfkomplikation - und würde die Menschen zu selbstbestimmten, informierten und abwägenden Impfentscheidungen ermutigen, was unserem freiheitlich-demokratischen Verständnis von der Souveränität des Einzelnen guttun würde”, sagt Riehle.

“Es ist ein Schlag ins Gesicht der sicher fünf- bis sechsstelligen Zahl an Menschen mit einer über die reine Impfreaktion hinausgehenden Komplikation, die von Behörden und Ärzten immer öfter in die psychosomatische Schublade verfrachtet werden und sich nicht ernstgenommen fühlen. Zumal die Spezialsprechstunden überfüllt sind und die ambulanten Mediziner mit der Behandlung des Post-Vac-Syndroms oftmals überfordert sind. Es wäre daher sinnvoller gewesen, das Geld der Studie in Projekte zu stecken, welche nach Therapieoptionen für Betroffene einer Impfkomplikation suchen. Stattdessen wird die Wissenschaft missbraucht, um missliebige Tatsächlichkeiten mit dem Stempel der Seriosität beschämt und ängstlich unter den Teppich zu kehren. Das ist eine bedenkliche Entwicklung, die das Vertrauen in Politik und Forschung nachhaltig erschüttert und Verschwörungstheorien befördert”, meint Riehle abschließend.

Die Beratung der Selbsthilfeinitiative ist überregional kostenlos für jeden per Mail unter: info@selbsthilfe-riehle.de erreichbar.

Ursprungsmeldung: https://www.idowa.de/inhalt.verdacht-auf-long-covid-pei-corona-impfschaeden-sind-nicht-belegbar.129ec441-8d93-45ff-b210-9c17606b4f51.html

Dennis Riehle - 06:47:13 @ Selbsthilfe

31.08.2022

Impfkomplikationen: „Mehr Aufrichtigkeit = weniger Querdenker”

“Es gibt keinen Grund zur Panik, aber die Notwendigkeit zu einer authentischen Umgangsweise mit dem Thema”, sagt der Leiter der bundesweit tätigen Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen, Dennis Riehle (Konstanz), mit Blick zu den beabsichtigten Werbekampagnen für eine weitere Boosterung gegen das Corona-Virus. “Die Bundesregierung beabsichtigt wohl weitgehende Empfehlungen zu den neuen, an die Omikron-Variante angepassten Vakzine, mit denen besonders vierte, teils auch fünfte Impfungen in der Pandemie durchgeführt werden sollen, erklärt Riehle - und fügt an: “Wenn wir sehen, dass bereits aus der vollständigen Immunisierung eine offenbar fünf- bis sechsstellige Zahl an Betroffenen mit schwerwiegenden Problemen nach dem ersten oder zweiten Piks hervorgegangen ist, sollten wir ohne Übertreibung, aber mit Ernsthaftigkeit über Post-Vac-Syndrome informieren”, meint der 37-Jährige, der seit seinen Covid-Impfungen selbst unter erheblichen und fortdauernden Gesundheitsstörungen leidet.

“Dass manche Gesellschaftsteile, gewisse Politiker und auch einige Mediziner Impfschäden in das Reich von Märchen und Mythen verdammen wollen, leistet der Querdenker-Bewegung Vorschub, weil Verschwörungstheorien der Nährboden bereitet wird. Daher ist es Aufgabe von Demokraten, für Echtheit und Wirklichkeit einzustehen. Es hilft uns nicht weiter, wenn wir ein offenkundiges Problem deshalb zu verleugnen versuchen, weil der Gedanke an üble Begleiterscheinungen der Impfung nicht in unser Weltbild passt, das einseitig die Vorteile von Immunisierungen hervorhebt, ohne Risiken beachten zu wollen. Ohne Frage: Hätten wir keine Vakzine, würden wir daa Virus nicht in Schach halten können. Doch dieser Umstand entbindet nicht von der gewissenhaften Reflexion einer jeden Impfung. Schon früher hat es Komplikationen gegeben. Und das ist ja auch nicht überraschend, immerhin ist eine solche Spritze durchaus ein Eingriff in den Oeganismus. Und es ist schließlich gewollt, dass das Immunsystem reagiert. Dass diese Antwort manches Mal überschießt, wissen wir aus der Vergangenheit nur allzu gut. Zudem wurden wir in der Geschichte selten in einer derartigen Frequenz wie im Augenblick gepikst: Grippe, Corona, Tetanus, Masern oder Gürtelrose - unser Körper wird durch die Vielzahl der Impfungen überfordert”.

Riehle ist sich sicher: “Würden wir ohne Not Impfschäden als Möglichkeit benennen und unumwunden debattieren, hätten radikale Kräfte und Impfgegner kein Futter mehr. Trotz meiner eigenen Betroffenheit setze ich mich keinesfalls pauschal gegen Immunisierungen ein, sondern engagiere mich für eine selbstbestimmte Einzelfallentscheidung für oder gegen die Spritze, die auf Basis von Wissen, Kenntnis und Transparenz getroffen wird und gerade bei bestimmten Personen mit Vorerkrankungen und Dispositionen unter ärztlichem Rat und durch Erfahrungen sorgfältig abgewogen werden sollte. Wer heute das Post-Vac-Syndrom noch immer negiert, verschließt offenbar die Augen vor der Realität. Allein bei uns haben sich schon fast zweieinhalbtausend Patienten gemeldet, die zumindest eine wahrscheinliche Impfkomplikation durchleben mussten und damit Zeugen für die Existenz solcher Folgen einer Impfung sind. Im Verhältnis zu den verabreichten Dosen an Vakzinen ist die Zahl der Geschädigten weiterhin eher gering, aber eben schon deshalb nicht zu vernachlässigen, weil hinter jedem einzelnen Fall eine persönliche Leidenshistorie steckt. Insofern kann ich nur appellieren, dem Komplex eine größere mediale Aufmerksamkeit zukommen zu lassen”, so Riehle abschließend.

Die Selbsthilfeinitiative berät überregional kostenlos per Mail: info@selbsthilfe-riehle.de.

Dennis Riehle - 07:47:09 @ Selbsthilfe

17.08.2022

Kostenlose Beratung zu Prävention, Resilienz und Umgangsmöglichkeiten mit einem Burnout

Pressenotiz

Die Psychosoziale Beratungsstelle in Konstanz bietet künftig ein erweitertes Unterstützungsangebot. Nachdem sich der Leiter des ehrenamtlichen Beratungsangebotes, Dennis Riehle, aktuell als Burnout-Berater qualifiziert hat, richtet sich die Hilfestellung fortan auch an Betroffene des oftmals als „Lifestyle-Phänomen“ verkannten Problembildes, das nach Auffassung Riehles als eine charakteristisch in Phasen auftretende Gesundheitsstörung noch immer nicht ernstgenommen wird: „Viele Menschen denken, dass das nur eine Erscheinung bei überarbeiteten Managern sei. Dabei handelt es sich um ein psychosomatisches Leiden, welches sich aus einem fortwährenden Belastungszustand heraus entwickelt und im Endeffekt zu einem emotionalen, sozialen, mentalen und persönlichen Zusammenbruch führen kann. Zwar ist es nicht mit einer Depression zu verwechseln, weil sich das Ausgebranntsein zumeist auf klar definierbare Lebensbereiche beschränkt und keine psychiatrisch pathologischen Erkennungsmuster aufweist“, so Riehle. Dennoch sei es nicht zu unterschätzen und nehme gerade in der aktuellen Zeit zu.

„Burnout entsteht aus einer Überforderung, die aber nicht zwingend von beruflicher Natur sein muss. Sie kann viel eher auch familiäre Ausgangspunkte wie Konflikte oder Scheidung, psychosoziale Ursachen wie Armut, Existenzsorgen oder Krankheit beziehungsweise persönliche Schicksalsschläge wie Arbeitslosigkeit, Trauer oder Flucht als Startpunkt aufweisen. Auch bei pflegenden und betreuenden Angehörigen und ehrenamtlich Tätigen beobachten wir eine zunehmende Burnout-Gefahr. Gemeinsam ist all diesen Zäsuren und traumatischen Erlebnissen die Überlastung und die fehlende Anpassungsfähigkeit. Letztlich handelt es sich beim Störungsbild um ein Ungleichgewicht zwischen Anforderung und Ressourcen, mit denen eine Ist-Situation bewältigt werden kann“, führt Riehle aus, der sich in seiner Weiterbildung insbesondere mit der Symptomatik, Prävention und Unterstützungsmöglichkeiten für Burnout-Betroffene auseinandergesetzt hat: „Klassisch erkennbar wird das Ausgebranntsein an einer Erschöpfung, die wiederum viele Gesichter haben kann. Am Schluss ist sie in Dauer, Intensität und Ätiologie aber sehr eindeutig von anderen Beschwerdekomplexen und psychischen Erkrankungen wie einer manifesten Angstproblematik, affektiven Krankheitsbildern oder einer Belastungs- und Anpassungsstörung unterscheid- und identifizierbar“.

Im Vergleich zu diesen Erkrankungen sei das Burnout laut Riehle auch isoliert niederschwelligen Hilfsangeboten zugänglich: „Psychotherapie ist nicht unbedingt nötig, wenn sich das Ausgebranntsein unzweifelhaft bestätigen lässt und im Verlauf keine komorbiden Krankheitsmuster einer systemischen Störung aus dem psychiatrischen Bereich auftauchen. Bleiben die Symptome insofern auf die typischen Burnout-Kennzeichen beschränkt, genügend oftmals eine multimodale Herangehensweise aus Resilienztraining, psychosozialer Beratung, Ernährungsumstellung, Aktivierung und Entspannung. Ein wesentliches Element des Coachings sollte dabei das Neuformulieren von Glaubenssätzen sein, die nicht selten als psychodynamische Wurzel für das Ausgebranntsein und dessen Fortbestehen verantwortlich sind“, erläutert Riehle. Angst- und Stressbewältigung können ebenso wie Schlafhygiene und Lichttherapie begleitende Maßnahmen darstellen. Daneben sei der Baustein der Selbsthilfe wichtig: „Erfahrungsaustausch in Gruppen befähigt dazu, individuelle Bewältigungsmechanismen zu erarbeiten und sich gleichzeitig von Eigenvorwürfen und unerreichbaren Leistungsanforderungen zu befreien“, sagt der 37-jährige Berater mit eigener Burnout-Biografie – und fügt abschließend an: „Das Burnout ist ein Einschnitt im Leben, aus dem man allerdings im besten Fall mit Widerstandskraft und der Erkenntnis, Krisen selbstständig und selbstverantwortlich meistern zu können, hervorgehen kann“.

Die Selbsthilfeinitiative ist bundesweit ehrenamtlich aktiv und kann von jedem kostenlos per Mail genutzt werden: info@selbsthilfe-riehle.de.

Dennis Riehle - 05:19:38 @ Selbsthilfe

11.08.2022

Selbsthilfeinitiative: Quartalsweise Immunisierungen fördern Impfmüdigkeit und Impfskepsis

Pressenotiz
„Wenn wir so weitermachen, nutzen sich die Vakzine ab und der Organismus tritt in den Streik!“

Die Selbsthilfeinitiative Impfkomplikationen zeigt sich irritiert über die Pläne der „Ampel“-Koalition zu den Corona-Regeln ab Herbst. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots in Konstanz, das als bundesweiter Ansprechpartner für Menschen mit Impfschäden fungiert, in einer Stellungnahme bekanntgibt, fördern die Absichten von Bundesgesundheitsminister Lauterbach und Bundesjustizminister Buschmann die Impfmüdigkeit und erweisen Impfverweigerern einen Bärendienst. Dennis Riehle sagt: „Wer für eine Befreiung von der Maskenpflicht als ‚frisch geimpft‘ gelten möchte, wird sich auf quartalsweise Immunisierungen einlassen müssen. Keine vernünftige Stimme aus Medizin oder Wissenschaft befürwortet solch einen engen Zyklus an Impfungen. Wenn wir dabei bedenken, dass sich Menschen auch gegen Affenpocken, Tetanus, Grippe, FSME und Gürtelrose immunisieren lassen sollen, kommen wir auf nahezu zehn Impfungen pro Jahr. Allein der Verstand muss hier entgegnen, dass derart vielfältige und häufige Eingriffe in den Körper nicht sinnvoll sein dürften und den Organismus damit kräftig durcheinanderbringen können. Solche Empfehlungen sind abwegig, gefährlich und verantwortungslos. Keine Studie gibt es her, dass wir uns derart engmaschig immunisieren. Wir begeben uns bereits mit den momentanen Boosterungen auf ein völlig neues Terrain und können die Nebenwirkungen kaum abschätzen. Wer sich jetzt für einen Drei-Monats-Rhythmus ausspricht, begeht letztendlich Kamikaze“.

Riehle, der nach seinen Corona-Immunisierungen medizinisch attestiert unter dem Post-Vac-Syndrom leidet und sich am Ende für eine differenzierte und auf den Einzelfall zugeschnittene Impfentscheidung ausspricht, wirft den Ministern fehlende Seriosität und unvertretbare Impfsucht nach. „Da hat es nichts mit radikaler Impfskepsis zu tun, wenn uns irgendwann die gesunde Eingebung in die Kandare fährt und Zweifel an der Errungenschaft des Immunisierens anmeldet. Denn man kann dieses adäquate Mittel zur Bekämpfung einer Pandemie auch missbrauchen, überstrapazieren und zweckentfremden. Bereits der inflationäre Gebrauch des Antibiotikums hat uns gelehrt, dass bei übermäßigem und unnötigem Gebrauch die Wirksamkeit nachlässt. Entweder wird also der Nutzen des Immunisierens schon bald erheblich nachlassen – oder die Zahl der anhaltenden Nebenwirkungen steigt derart stark an, dass wir ein weiteres und gleichsam vermeidbares Gesundheitsproblem bekommen. Umsichtigkeit und Verhältnismäßigkeit sind das Gebot der Stunde – das ist kein Wettbewerb, wer am Ende die meisten Pikse vorweisen kann“.

Dennis Riehle - 06:08:15 @ Selbsthilfe

09.08.2022

Impfschäden: Selbsthilfe bemängelt hohe Zahl an Ablehnungsbescheiden

Pressenotiz
Im Zweifel für den Angeklagten, das Vakzin

Die bundesweit aktive Selbsthilfeinitiative Impfkomplikationen verzeichnet eine wachsende Zahl an abgelehnten Anträgen auf Anerkennung von Impfschäden durch den Staat. Wie der Leiter des Angebots, Dennis Riehle, aktuell mitteilt, scheinen bisher nur eine geringe ein- bis zweistellige Zahl an positiven Bescheiden ergangen. Dass dagegen die überwiegende Mehrheit der Eingaben zurückgewiesen werde, hänge an der Auslegung des Impfschutzgesetzes durch die jeweiligen Versorgungsbehörden der Stadt- und Landkreise, welche einen nahezu lückenlosen Nachweis forderten. Nur, wenn man zur Überzeugung gelange, dass Argumente eindeutig für den ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfung und eingetretenen Beschwerden sprechen, könne ein Impfschaden festgestellt und soziale Entschädigung ausbezahlt werden. Doch ein solcher Beweis ist zumindest unter den Anforderungen der Ämter kaum zu erbringen: „Wir erleben es sehr häufig, dass es eine unmittelbare zeitliche Nähe von Immunisierung und aufgekommenen Symptomen einer typischen Impfnebenwirkung gibt – und doch wird Anspruch versagt. Man wird nie zu 100 Prozent belegen können, dass Kausalität besteht. Und trotzdem sehen wir: Obwohl mehrere Mediziner unabhängig voneinander zur Einschätzung eines ‚höchstwahrscheinlichen‘ Impfschadens kommen, lehnen Behörden dies ab“.

Betroffene hätten es besonders schwer, ihre Rechte durchzusetzen, weil die Ämter grundsätzlich misstrauisch seien und etwaige Beschwerden nach der Impfung als Zufall ansähen oder sie als tagesaktuellen Ausdruck einer vorbestehenden Erkrankung einstuften – mit der Konsequenz, dass aus ihrer Sicht die Wahrscheinlichkeit höher sei, wonach man unter zufällig nach der Immunisierung aufgetretenen Krankheiten leide, die auch erschienen wären, hätte man kein Covid-Vakzin erhalten: „Die Bescheide der Versorgungsämter enthalten oftmals Totschlagargumente. Gerade Menschen, die bereits vor der Impfung von bestimmten Krankheiten betroffen waren, werden enttäuscht. Sie werden auf ihr ursprüngliche Leiden oder sogar auf etwaige psychische Wahrnehmungsstörungen verwiesen – zu Deutsch: Sie bildeten sich die Impfkomplikation letztlich nur ein“. Teilweise seien die Begründungen fadenscheinig und beleidigend – und allzu oft voller Rechtsmängel, erklärt Dennis Riehle, welcher mit seiner Selbsthilfeinitiative Betroffene als Sozialberater unterstützt und zur schlussendlichen Erkenntnis gelangt: „Ob Simulation, seelische Verwirrung oder Grunderkrankung – irgendeinen Grund findet das Versorgungsamt fast immer, entsprechende Anträge abzulehnen. Dabei seien die Bescheide häufig sogar selbst an vielen Stellen derart fehlerhaft und angreifbar genug, um unbedingt Widerspruch einzulegen und sich nicht mit der ersten Entscheidung der Behörde abzugeben“.

Riehle empfiehlt gerade dann, wenn Impfkomplikationen explizit immer nur nach einer Immunisierung auftraten und seither angehalten halten, seien es neue Symptome oder verschlechterte Gesundheitsstörungen bei einer vorbestehenden Krankheit, den Bescheid nicht auf sich sitzen zu lassen. Gerade die zeitliche Unmittelbarkeit zur Impfung kann ein wesentlicher Grund sein, die Beweiskette zu führen. Und auch fortdauernde Symptomatik, die übliche Krankheitsbeschwerden in Dauer und Ausmaßen deutlich übersteigen, sind ein wesentliches Argument, das man sich penibel und detailliert vom Arzt attestieren lassen sollte. „Schlussendlich muss man den Eindruck gewinnen, dass die Behörden mit Macht versuchen, das Vorkommen von etwaigen Impfschäden zu verleugnen, damit die Entschädigungszahlungen so gering wie möglich ausfallen und das Thema weiterhin unter die Decke gekehrt werden kann. Das hat mittlerweile durchaus den Anschein eines systematischen Kleinhaltens. Man hat jedoch schon früher erkennen können, dass solche Versuche der Vertuschung am Ende nicht erfolgreich waren“, so Riehle, der ebenfalls betroffen ist, dem es aber keinesfalls darum geht, das Problem zu dramatisieren. Er selbst habe sich aus Überzeugung impfen lassen und würde von der Verabreichung von Vakzinen auch heute keinesfalls pauschal abraten. Stattdessen gehöre es zur Ehrlichkeit dazu, die Möglichkeit von Impfkomplikationen ehrlich zu benennen und Opfern von Impfschäden die ihnen gesetzlich zustehenden Ausgleiche zukommen zu lassen. „Es geht also nicht um eine Impfgegnerschaft, sondern um authentisches und transparentes Verfahren mit einer Situation, die für uns noch immer neu und kompliziert ist“.

Die Selbsthilfeinitiative ist unter Mail: info@selbsthilfe-riehle.de bundesweit kostenlos erreichbar.

Dennis Riehle - 05:09:44 @ Selbsthilfe

01.08.2022

Psychische Nebenwirkungen der Lockdown-Politik werden sichtbar

Pressenotiz
Selbsthilfe verzeichnet mehr Zwangs-, Angst- und Depressionsstörungen

„Fortdauernde Verhaltensauffälligkeiten beobachten wir gerade bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“, fasst der Leiter der Selbsthilfeinitiative Zwänge, Phobien und Depressionen in Konstanz, Dennis Riehle, die offenkundigen Nebenwirkungen der Lockdown-Politik während der Corona-Pandemie zusammen: „Waren bei vielen Betroffenen entsprechende Symptome nur von vorübergehender Natur, wird nun sehr deutlich, dass Home-Schooling, Home-Office und soziale Isolation bei einer beträchtlichen Zahl von Menschen zu massiven Reaktionen der Seele geführt haben. Wir erhalten nahezu täglich Anfragen von Eltern oder anderen Angehörigen aufgrund in der Epidemie hervorgetretenen Problemen, insbesondere neurotische und affektive Störungen“.

Besorgniserregend sei laut Riehle insbesondere, dass sich die Symptomatik nicht selten manifestiert und bereits chronifiziert hat: „Ritualhaftes Händewaschen, Putzzwänge, Furcht vor dem Verlassen des Hauses oder anhaltende Niedergeschlagenheit mit Zukunftssorgen und Zeichen der Überforderung – das sind die häufigsten Erscheinungen einer seelischen Antwort auf die lange bestehenden Einschränkungen im Alltagsleben der Bevölkerung, die eine freiheitsliebende Gesellschaft nicht ohne hinterlassene Spuren zurücklassen kann. Stattdessen versuchen wir mit stereotypem Handeln und Denken neue Stabilität und Halt zu schaffen, nachdem Verlässlichkeit und Normalität in der Covid-19-Krise arg gelitten haben“, erklärt Riehle. Solche Mechanismen des Schutzes und der Abschirmung lenken uns von dem Umstand ab, dass Liebgewonnenes plötzlich weggebrochen ist und unsere vertrauten Alltagsstrukturen nicht mehr greifen: „Wir sind Gewohnheitstiere und haben Schwierigkeiten, uns plötzlich neu anzupassen“.

Der 37-jährige Psychosoziale Berater, der selbst seit mittlerweile über 23 Jahren unter Zwängen, Ängsten und Depressionen leidet, verzeichnet viele Kontaktgesuche von Betroffenen und deren nahestehenden Personen, die sich oft nicht mehr zu helfen wissen: „Die allermeisten Erkrankten waren bis zum Eintritt der Epidemie ohne psychische Diagnosen, deshalb sind für sie solche Nöte neu und bringen viele Fragen mit sich: Wie finde ich einen Therapieplatz? Wer kann mir helfen? Wer diagnostiziert und behandelt? Welche Selbsthilfemaßnahmen gibt es? Was kann die Umwelt tun? Wie gehe ich im Beruf und bei Freunden mit der Krankheit um? Welche Sozialleistungen kann ich beziehen, wenn ich länger ausfalle? Und gibt es Chancen auf etwaige Linderung oder Heilung? – Damit befassen sich die Ratsuchenden und wir wollen versuchen, ihnen hierauf möglichst niederschwellige Antworten zu geben“.

Riehle empfiehlt daher, bei Veränderungen von Stimmung, Verhalten und Denkmustern zunächst Kontakt zum Hausarzt zu suchen: „Dort kann eine erste Abklärung folgen, inwieweit es sich um eine verhältnismäßige Antwort der Psyche auf die außergewöhnlichen Umstände der letzten zwei Jahre handelt oder ob bei länger andauernden Beschwerden auch eine Intervention von außen nötig ist. Gespräche mit Angehörigen sind bereits eine große Unterstützung. Familienmitglieder sollten die Betroffenen aber keinesfalls zum Reden drängen oder auf sie einwirken, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Diese Entscheidung muss im Zweifel aus dem Leidensdruck des Erkrankten selbst erwachsen und ist bei nicht-psychotischen Störungen auch durch Einsichtsfähigkeit möglich“, meint Dennis Riehle.

Er ergänzt abschließend: „Heute sind die vielfältigen beratenden und therapeutischen Optionen zur Behandlung vieler psychischer Erkrankungen so weit ausgereift, dass nahezu immer eine Besserung erzielt werden kann. Es braucht ein multimodales Konzept, welches auf die individuelle Symptomatik des Einzelnen ausgerichtet ist. Wichtig ist dann, Resilienz aufzubauen und durch eine kognitive oder expositorische Herangehensweise während des Lockdowns eingefahrene Mechanismen wieder aufzubrechen und mit verhaltenstherapeutischen und psychodynamischen Verfahrensweisen angemessenes Verhalten und Denken zurückzuerlangen. Daneben ist das Erlernen von Selbstfürsorge und Stressmanagement ganz wesentlich, denn viele seelische Erkrankungen werden durch Anspannung, Überarbeitung oder ungenügende Psychohygiene aufrechterhalten. Nicht zuletzt ist eine externe Sichtweise oftmals sehr hilfreich, um verzerrte Wahrnehmungen oder Überzeugungen zu korrigieren. Gerade die aktuelle Situation des Krieges ruft bei mach Betroffenem zusätzlich panische Ängste hervor, die ebenfalls durch Beratung und Therapie relativiert werden sollten“.

Die Psychologische Beratung der Selbsthilfeinitiative ist bundesweit kostenlos unter Mail: info@selbsthilfe-riehle.de erreichbar und stellt eine ergänzende Hilfestellung da, die bei Bedarf an fachkundige Stellen vermittelt.

Dennis Riehle - 08:37:16 @ Selbsthilfe

18.07.2022

Bundestag bügelt Eingabe zur Schaffung von Anlaufstellen für Impfgeschädigte mit einem Satz ab

Pressenotiz

Der Sprecher der Selbsthilfeinitiative für Impfkomplikationen, Dennis Riehle, reagiert auf den Beschluss des Deutschen Bundestages zu der von ihr eingebrachten Petition, mit der sie die Einrichtung von Anlaufstellen für Betroffene von Impfschäden gefordert hatte, mit folgender Stellungnahme:

“Wir hatten zwar damit gerechnet, wonach das Parlament das Anliegen ablehnen würde. Dass die Begründung aber lediglich aus der Feststellung besteht, dass ein parlamentarisches Tätigwerden nicht nötig sei und gerade wenige Zeilen umfasst, ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die aufgrund von langandauernden und über die Maße einer üblichen Impfreaktion hinausgehenden Nebenwirkungen der Corona-Immunisierung mit ihrem teils das komplette Leben verändernden Schicksal alleingelassen werden. 

Die Attestierung, dass kein Handlungsbedarf bestehe, kann lediglich von fehlender Sensibilität und bewusster Naivität derjenigen zeugen, die diesen Bundestagsbeschluss mit einer solch dürftigen und beleidigenden Argumentation herbeigeführt haben. 

Mich wundert mittlerweile nicht mehr, dass der Petitionsausschuss von den Bürgern immer seltener angerufen wird. Wer die Probleme der Bevölkerung so konsequent verleugnet, braucht sich über fehlendes Vertrauen der Menschen in die Politik nicht länger wundern. 

Dass die Parlamentsmehrheit Tatsächlichkeiten nicht erkennen will, offenbart der Umstand, dass sich allein bei unserer Initiative mittlerweile hunderte Betroffene pro Monat melden, die ganz praktisch erfahren, dass der Ist-Zustand in der Versorgung und Betreuung Impfgeschädigter eben nicht hinnehmbar ist”.

Dennis Riehle - 05:59:52 @ Selbsthilfe

16.07.2022

Lauterbachs Alleingänge sind unverantwortlich!

Pressenotiz

Zur Empfehlung eines zweiten Boosters für die gesamte Bevölkerung durch den Bundesgesundheitsminister erklärt der Sprecher der Selbsthilfeinitiative Impfkomplikationen und Impfschäden, Dennis Riehle, wie folgt:

„Wir schließen uns den Aussagen von Karl Lauterbach explizit nicht an. Aus unserer Sicht gibt die Studienlage derzeit keine evidenzbasierten Erkenntnisse her, wonach eine Viertimpfung für alle Bürger einen die Risiken übersteigenden Mehrwert hätte.

Gerade die unter 60-Jährigen scheinen mit einer Boosterung bereits bestens geschützt. Anders ist es auch nicht zu erklären, dass die im Zuständigkeitsbereich des Bundesgesundheitsministeriums liegenden Fachinstitute und die Ständige Impfkommission Lauterbachs Empfehlung offenbar noch nicht folgen wollen.

Bei anfallenden Impfschäden durch eine zweite Auffrischung wären deshalb nach unserem Verständnis auch etwaige Haftungsfragen nicht abschließend geklärt und Betroffene könnten sich somit nicht zwingend auf Entschädigungen verlassen.

Wir haben ohnehin viel zu wenig Erfahrung, wie sich eine derart enge Abfolge von Impfungen auf den Organismus auswirkt und welche Folgen sie für das Immunsystem hat. Zudem stehen für die derzeit kursierenden Varianten des Corona-Virus noch keine angepassten Vakzine zur Verfügung, sodass eine vierte Impfung für jeden zum jetzigen Zeitpunkt völlig verfrüht wäre.“

Dennis Riehle - 05:44:59 @ Selbsthilfe

04.07.2022

Selbsthilfeinitiative: „Post-Vac-Syndrom wird zum ernsthaften Problem werden!“

Pressemitteilung

Die Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen im Landkreis Konstanz sorgt sich um eine stark steigende Zahl an Meldungen von Betroffenen eines „Post-Vac-Syndroms“ als Folge einer Corona-Schutzimpfung. Wie der Leiter des Angebots bestätigt, haben sich die Zuschriften von Patienten im zweiten Quartal 2022 vervierfacht: „Mittlerweile haben uns seit Ausbruch von Covid-19 und der darauf folgenden Impfkampagne insgesamt 798 Personen angeschrieben, die nach der Immunisierung länger andauernde Beschwerden haben“, erklärt Dennis Riehle. Der 37-Jährige, der selbst auf alle drei Impfungen gegen das Virus mit entsprechenden Problemen reagiert hat und bis heute unter diesen Symptomen leidet, unterstreicht dabei sowohl, dass die Mails und Anrufe aus der gesamten Bundesrepublik eingehen und es sich gleichzeitig bei 95 Prozent der Fälle um Impfkomplikationen handelt, die länger als drei Monate seit der Impfung andauern. „Hier kann also nicht mehr von allein vorübergehenden Nebenwirkungen des Piks gesprochen werden, sondern es handelt sich eindeutig um fortbestehende Schädigungen und Beeinträchtigungen, die teilweise dramatisch sind“, so Riehle – und fasst die erhobenen Erkenntnisse wie folgt zusammen:

„38 Prozent der uns mitgeteilten Beschwerden betreffen den neurologischen Bereich, beispielsweise Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Schmerzen oder Nervenentzündungen. Weiterhin sind 34 Prozent in den immunologischen Komplex einzusortieren, beispielsweise rheumatische Beschwerden, Fieberschübe, Abgeschlagenheit oder andauernder Husten. 22 Prozent umfassen kardiovaskuläre Probleme wie Blutdruckregulationsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Nachwirkungen einer Herzmuskelentzündung und Kurzatmigkeit. Hinzu kommen 45 Prozent diffuser Symptome von Sehstörungen, Gelenksteifigkeit, Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen und auffällige Laborwerte bei Leber und Niere. Viele Betroffene haben dabei Störungen aus unterschiedlichen Körperbereichen berichtet und eine ganze Bandbreite an Erscheinungen des Post-Vac-Syndroms geäußert“. Zusammenfassend ähnelten die Beschreibungen den Folgen eines Long-Covid sehr und stünden diesem in ihrer Schwere und zeitlichen Ausprägungen in Nichts nach.

Riehle widerspricht damit auch den Einlassungen von Bundesgesundheitsminister Lauterbach, der die Impfkomplikationen als weitaus weniger bedeutsam eingestuft hatte: „Mehrmalige Kontaktaufnahmen zu ihm blieben ohne Antwort. Wir hätten ihm gerne Fallberichte vorgelegt, die seine Sichtweise möglicherweise verändert und einen dringenden Handlungsbedarf hätten erkennen lassen. Leider wird man als Betroffener eines Post-Vac-Syndroms noch immer viel zu oft als Impfgegner abgestempelt. Dabei waren es doch wir, die sich aus Überzeugung haben immunisieren lassen und auf die Vakzine vertraut haben. Da kann man uns nicht vorwerfen, dass wir der Impfung gegenüber skeptisch seien“. Entsprechend distanziert sich die Selbsthilfeinitiative auch von jeglicher Ideologie oder politischen Vereinnahmung: „Wir zweifeln nicht an der Impfung und leiten aus unserem persönlichen Einzelschicksal keine Empfehlung gegen die Impfung ab. Das ist eine Entscheidung jedes Individuums, da mischen wir uns nicht ein“. Allerdings fordert Riehle einen deutlich stärkeren Fokus auf die Problematik: „Dass Petitionen abgelehnt werden, die die Einrichtung weiterer Spezialambulanzen für Impfgeschädigte fordern, betrübt mich sehr. Wenngleich bei der Vielzahl der verabreichten Impfungen die Zahl der Komplikationen noch immer verhältnismäßig gering sei, ist die Geschichte jedes Betroffenen ernstzunehmen. Denn nicht selten sind es Menschen, die durch das Post-Vac-Syndrom derart eingeschränkt sind, dass sie ihren Beruf aufgeben müssen und schlagartig gehandicapt sind“, so Riehle.

Der Großteil der Menschen, die sich bei ihm meldeten, sind verzweifelt und hilflos: „Die Betroffenen haben viele Fragen. Bisher ist bei uns noch keine Selbsthilfegruppe in Präsenz oder online zustande gekommen, weil 98 Prozent der Kontaktsuchenden lediglich Beratung wünschen. Dabei geht es um die Vermittlung an Fachärzte und Kliniken, Möglichkeiten der weitergehenden Diagnostik und Behandlung von Impfkomplikationen oder entschädigungsrechtliche Ansprüche“, erklärt Riehle, der derzeit bis zu 15 Anfragen pro Tag erhält. Nachdem er als gelernter Psychosozialer und Integrationsberater mit Zertifizierungen in Prävention, Gesundheitsförderung, Sozialrecht und Grundlagenmedizin ausgebildet ist, können ihm nicht nur die Erfahrungen aus seinem eigenen Post-Vac-Syndrom bei der Beantwortung der Anliegen helfen, sondern auch seine berufliche Qualifikation und Kenntnis. „Ich erwarte eine weiter zunehmende Zahl an Betroffenen. Denn unser Immunsystem war in der Geschichte selten einer solch dicht aufeinanderfolgenden Gabe von Vakzinen ausgesetzt und deshalb ist jede zusätzliche Impfung eine Gratwanderung. Wir wissen einfach nicht, wie der Körper auf vier Corona-Immunisierungen, zusätzlich vielleicht noch Grippeschutzimpfungen oder den Piks gegen Gürtelrose und Affenpocken reagiert. Und letztlich sinkt der Mehrwert der SARS-CoV-2-Impfung mit jeder weiteren Immunisierung, denn die Studien belegen nach meinem Dafürhalten keinesfalls, dass der Schutz mit einer wachsenden Zahl an Stichen zunimmt – eher im Gegenteil. Wir werden uns also auf eine wachsende Gruppe an impfgeschädigten Personen einstellen müssen. Und da hilft es auch nicht, dieses Phänomen fortwährend zu leugnen“, erklärt Dennis Riehle abschließend.

Dennis Riehle - 06:49:04 @ Selbsthilfe

18.06.2022

Von Diabetes bis Hypogonadismus: Selbsthilfe berät Betroffene!

Pressemitteilung

In der westlichen Welt hat sich durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel die Zahl der Erkrankten an einem Metabolischen Syndrom in den letzten Jahren deutlich erhöht. Viele Betroffene leiden nicht nur unter Bluthochdruck, sondern auch vermehrt an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), erhöhten Harnsäurewerten, Adipositas (krankhaftes Übergewicht) und Fettstoffwechselstörungen wie Hypercholesterinämien. Gleichzeitig gibt es auch eine beträchtliche Verbreitung von hormonellen Erkrankungen wie etwaigen Störungen der Schilddrüse mit einer Unter- oder Überfunktion, die erheblichen Einfluss auf Physiologie und Psychologie des Menschen haben. Daneben sind in unserer heutigen von Zeitmangel und Hektik geprägten Gesellschaft auch immer öfter Probleme der Nebenniere zu beobachten, die unsere Stresshormone (beispielsweise Adrenalin und Cortisol) regulieren. Und nicht zuletzt beklagen Männer wie Frauen wachsende Schwierigkeiten mit Wechseljahren oder sexuellen Dysfunktionen. Neben Mangelerscheinungen wie dem Hypogonadismus (vornehmlich ein Defizit am männlichen Geschlechtshormon Testosteron), ausgelöst durch Funktionserkrankungen an den Hoden oder durch unzureichende Produktion von regulierenden Botenstoffen in Hypophyse und Hypothalamus (Hirndrüsen), können durchaus auch psychogene Faktoren das Liebesleben beeinflussen und stehen in Wechselwirkung mit den hormonellen Zentren des Körpers. Die Konsequenz können beispielsweise Osteoporose oder Depressionen sein, oftmals aber auch anhaltende Erschöpfungszustände, Minderung der Muskelmasse oder Einlagerung von Fett. Insgesamt gehen mit hormonellen und Stoffwechselstörungen auch kardiovaskuläre Risiken, beispielsweise für Herzinfarkt, Thrombosen oder Schlaganfälle, schleichend einher.

Aufgrund der Bedeutung dieser Krankheiten bietet die Selbsthilfeinitiative in Konstanz nach Ende der Corona-Maßnahmen wieder einen entsprechenden Erfahrungsaustausch für Betroffene und Angehörige an. „Bis sich eine ausreichende Zahl an Teilnehmern für regelmäßige Zusammenkünfte einer Gruppe gefunden haben, setzen wir auf die bewährte Mailberatung“, erklärt der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle, in einer entsprechenden Aussendung – und fügt an: „Schwerpunkte sind dabei die Themen Ernährung, psychosoziale Unterstützung und Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung“. Der 37-jährige Berater ist in all diesen Bereichen entsprechend aus- und fortgebildet, gleichsam aber auch von Diabetes, Hypothyreose, Hypogonadismus, Adipositas und Hyperlipidämie selbst betroffen. „Insofern kann ich aus meiner Qualifikation und vormals beruflichen Tätigkeit profitieren, aber auch aus dem eigenen Umgang mit hormonellen und Stoffwechselerkrankungen. Gerade aus dieser Situation heraus ist es mir ein besonderes Anliegen, dass wir die Entstigmatisierung der Betroffenen konsequent vorantreiben, denn in den seltensten Fällen ist man selbst an einer Krankheit schuld. Die Vorurteile gegenüber beleibten Menschen sind weiter immanent. Gleichzeitig sollten sie für ihre Situation und mögliche Ursachen oder Folgen sensibilisiert werden, damit sie rechtzeitig intervenieren können. Daneben müssen ihnen umfassende Behandlungsangebote aufgezeigt werden, aber auch praktische Alltagstipps zum Handling der Krankheit. Insofern verstehen wir uns als Ratgeber und Orientierungshilfe, die begleitend und ermutigend wirkt“, sagt der Konstanzer Gruppenleiter.

Er weist abschließend auf die kostenlose Beratung hin, die auch überregional in Anspruch genommen werden kann: info@selbsthilfe-riehle.de. Hierbei kann keine fachkundige Konsultation, Betreuung und Therapie durch medizinische oder psychologische Fachkräfte ersetzt werden. Stattdessen versteht sich die freiwillige Dienstleistung als ergänzende Möglichkeit der Selbsthilfe, für deren Auskünfte Haftung ausgeschlossen ist und die alle vorgegebenen Regelungen zum Datenschutz und zur Verschwiegenheit einhält. Sie ist keine Rechtsberatung und nicht verbindlich.

Dennis Riehle - 06:23:50 @ Selbsthilfe

08.06.2022

Politik lässt psychisch kranke Menschen und ihre Angehörigen allein – Petition zu verbesserten Versorgungsstrukturen abgewiesen

Pressemitteilung

Die Selbsthilfeinitiative Zwänge, Phobien, Psychosen und Depression im Landkreis Konstanz beklagt einen zunehmenden Realitätsverlust im Stuttgarter Landesparlament, wenn es um die Frage der psychotherapeutischen-psychiatrischen Versorgung von seelisch erkrankten Menschen geht. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle, in einer Stellungnahme erklärt, hat der Landtag von Baden-Württemberg gleich zwei seiner Petitionen zurückgewiesen, welche sich mit einer verbesserten Betreuung von Menschen mit psychischen Leiden und einer intensiveren Beratung der Angehörigen befasst haben. „Dass man von Seiten der Politik offenbar weiterhin davon ausgeht, dass die von Seiten der Landesregierung betriebenen Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgungslandschaft ausreichend seien und darüber hinaus kein weiterer Bedarf besteht, zeigt die Ferne mancher Abgeordneten von der Wirklichkeit“, so Riehle. „Ich bin nun selbst seit 23 Jahren psychisch erkrankt und über 18 davon in der Selbsthilfearbeit aktiv. Ich habe jeden Tag Kontakt mit Betroffenen. Und ich muss sagen: So schlimm, wie es im Augenblick ist, war es bislang noch nie!“.

Riehle moniert vor allem die weiterhin extrem langen Wartezeiten auf einen Therapie-Platz: „Wenn es ein Erkrankter überhaupt noch auf irgendeine Warteliste schafft, kann er oftmals mit acht bis neun Monaten rechnen, ehe er tatsächlich seine Psychotherapie beginnen kann. Da haben sich seelische Erkrankungen oftmals schon chronifiziert und sind stetig geworden, eine Linderung der Symptome wird umso schwieriger. Die scheibchenweise Reaktion der grün-schwarzen Koalition im Land auf die dramatisch angestiegenen Betroffenenzahlen durch die Folgen der Corona-Pandemie ist völlig unzureichend. Gerade für erkrankte Kinder und Jugendliche ist der Zustand unhaltbar und eine Zumutung. Ein Skandal überdies, dass die Regierung mit ihrer Mehrheit im Parlament Eingaben von Bürgern abschmettert, die den Spiegel vorhalten. Nein, es ist keinesfalls genug getan – und es ist auch auf Landesebene viel mehr möglich. Wer sich auf dem Status Quo ausruht, versündigt sich an der psychischen Gesundheit der Bevölkerung und gibt eine Bankrotterklärung ab. Denn selbst bei Gesetzesänderungen, die auf Bundesebene nötig wären, könnte Baden-Württemberg über den Bundesrat die Initiative ergreifen. Stattdessen werden Petitionen mit konkreten Vorschlägen zur Veränderung ohne Ergebnis beschieden“, ärgert sich Riehle.

Und der 37-Jährige führt weiter aus: „Es kann schlichtweg nicht sein, dass niederschwellige Angebote wie die Selbsthilfe als ehrenamtliche Leistung das ausbügeln müssen, was der Staat versäumt hat. Er hat einen klaren Auftrag zur Sicherstellung der Fürsorge und Behandlung von Krankheiten. Diese können – nicht nur in Baden-Württemberg – aber weitflächig nicht mehr garantiert werden, weil die Bedarfsplanung für Psychotherapeuten einerseits, für psychiatrisch-psychomedizinische Fachärzte andererseits, nur stückchenweise reformiert werden und in wesentlichen Punkten seit Jahrzehnten nahezu unverändert geblieben sind. Dass wir heute andere Versorgungslandschaften als noch in den anfänglichen 2000er-Jahren benötigen, sollte uns im Bewusstsein der sozialen Konsequenzen aus den Covid-19-Maßnahmen doch sehr trefflich klar sein. Mittlerweile erreichen mich als Selbsthilfevertreter bis zu 20 Mails von Betroffenen pro Tag, die verzweifelt sind und Orientierung suchen, weil sämtliche Praxen, Ämter, Beratungsstellen und Unterstützungsangebote vor Ort überlastet sind. Wir können zwar eine vorübergehende Begleitung und eine durchtragende Seelsorge leisten. Allerdings ist es uns nicht möglich, wegbrechende Strukturen aufzufangen, die von Professionellen geführt werden müssen. Ich bemühe mich täglich in vielen Stunden ehrenamtlichem Engagement, dem Ansturm an Hilfsgesuchen gerecht zu werden. Dass ich von der Politik in all diesem Tun durch eine beständige Arbeitsverweigerung der Koalition in Stuttgart alleingelassen werde, trägt nicht unbedingt zu mehr Motivation bei. Ich hätte mir gewünscht, dass die von mir aufgegriffenen Forderungen zumindest im gemeinsamen Gespräch erörtert und ein Handlungsbedarf erkannt worden wäre. Leider gab es neben der Ablehnung der Petition keine Bereitschaft dazu“.

Die Selbsthilfehilfeinitiative berät überregional und kostenlos in psychosozialen Fragen unter Mail: info@selbsthilfe-riehle.de.

Dennis Riehle - 05:22:48 @ Selbsthilfe

04.06.2022

Update – Selbsthilfe: Mehr schwere Fälle von Impfkomplikationen

Pressemitteilung

Die Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen und Impfschäden in Konstanz vermeldet in ihrem neuesten Update nach einer zwei Monate andauernden Rückläufigkeit der an sie gerichteten Anfragen seit Anfang Mai wieder eine beträchtliche Zunahme der Fallzahlen. „Derzeit erreichen uns 10 – 20 Mails und Anrufe pro Tag“, erklärt Dennis Riehle, Sprecher der Selbsthilfeinitiative und selbst Betroffener einer fortdauernden Impfkomplikation mit schweren neurologischen, immunologischen, internistischen-endokrinologischen, algesiologischen und orthopädischen Nachwirkungen seiner ersten beiden Corona-Immunisierungen mit einem mRNA-Vakzin und der Drittimpfung mit einem proteinbasierten Vakzin.

Auffällig sei dabei die mittlerweile sehr hohe Zahl an schwerwiegenden Impfkomplikationen, vor allem im Bereich Lähmungserscheinungen, Sensibilitätsstörungen, Schwindel, Schmerzsyndromen wie Migräne, bleierner Müdigkeit und Erschöpfung bis zur Bettlägerigkeit, autoimmuner Reaktionen (multisystemische Krankheitsbilder wie Sjögren-Syndrom oder Polymyalgia rheumatica) und Blutbildveränderungen im Sinne von erhöhten Transaminasen, Vitaminmangel, auffällige Blutzuckerwerte oder Antikörper bei Hashimoto-Thyreoiditis, Psoriasis oder Gastritis. Dabei ist bemerkenswert, dass viele der Betroffenen vor der Impfung keine Autoimmunerkrankung aufwiesen.

In knapp 80 Prozent der Meldungen existiert ein derart zeitlicher Zusammenhang zur Gabe des Covid-19-Vakzins, dass von einer klaren Kausalität zwischen Impfung und den Komplikationen ausgegangen werden muss. Am häufigsten tauchen Beschwerden nach der Erst- und/oder Drittimpfung auf. Bei rund 90 Prozent der eingegangenen Fallbeschreibungen dauern die über das normale Maß einer Impfnachwirkung hinausgehenden Probleme seit mindestens vier Monaten an. „Wir haben allerdings auch eine wachsende Menge an Ratsuchenden, die mittlerweile seit mehr als einem Jahr in Folge der Corona-Impfung mit teils massiven Beeinträchtigungen zu kämpfen hat. Über 40 Prozent der sich bei uns gemeldeten Menschen sind aufgrund der Behinderung zumindest phasenweise arbeitsunfähig geworden, es gibt sogar einzelne Pflegefälle“.

In der überwiegenden Zahl der Fälle muss zwangsläufig von einer unmittelbaren Wechselwirkung zwischen den aufgetretenen Einschränkungen und der Impfung ausgegangen werden: „Denn in aller Regel haben sich die Symptome in weniger als vier Wochen nach einer Immunisierung eingestellt. So viele Zufälle kann es dann doch nicht geben“, erklärt Riehle, der zwar sehr viele Ähnlichkeiten zwischen den Impfkomplikationen und einem Long-Covid-Syndrom sieht. Allerdings scheint der Schwerpunkt bei ersteren auf neurologisch-psychosomatischen Bildern, bei zweiten vor allem in infektiologische und allgemeinmedizinische Beschwerden zu liegen.

„Wir verweisen deshalb auch in die Long-Covid-Ambulanzen der Universitätskliniken und raten dann zu einer labordiagnostischen Untersuchung beim Verdacht auf Impfkomplikationen. Oftmals hilft zunächst nur eine symptomatische Therapie und die Hoffnung, dass die Probleme zurückgehen“, meint Dennis Riehle. „Allerdings sind die Versorgungsstrukturen wirklich unzureichend und gar katastrophal. Die meisten niedergelassenen Ärzte sind mit Impfkomplikationen nicht vertraut und rasch überfordert. Wir hören von vielen unsensiblen Reaktionen der Mediziner vor Ort – und in den Long-Covid-Ambulanzen fühlen sich viele Behandler für Impfschäden ebenfalls nicht verantwortlich. Betrüblich ist daher umso mehr, dass wir von Seiten der Politik nur Ablehnung erfahren, wenn es um die Forderung nach Einführung von Spezialambulanzen für Patienten mit Impfkomplikationen geht, welche wir im letzten Jahr aufgestellt haben. Auch das Paul-Ehrlich-Institut verweigert jeglichen Kontakt mit uns, obwohl wir die Impfung doch gar nicht per se ablehnen“, so Riehle.

„Viel eher wünschen wir uns eine differenziertere Entscheidung im Einzelfall. Gerade bei bestimmten Vorerkrankungen sollte abgewogen werden, ob gegen eine Immunisierung nicht doch mögliche Kontraindikationen bestehen. Da sind wir vorsichtiger als beispielsweise das Robert-Koch-Institut, das den Kreis der nicht zu impfenden Personen äußerst gering umschreibt“. Besonders auch bei Personen, die schon bei früheren Impfungen – beispielsweise gegen Grippe – überschießend reagiert haben, sollte Vorsicht walten. „Wir wissen, dass die Impfstoffe gegen Corona innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden gestampft wurden. Dass es dabei zu einer hohen Zahl an Komplikationen kommt, verwundert mich daher nicht. Allerdings bin ich doch sehr verwundert darüber, wie das Thema kleingehalten wird“, beschreibt Riehle seine Erfahrungen.

„Mir käme es nie in den Sinn, aufgrund von Einzelfällen wie dem meinigen eine pauschale Ablehnung gegenüber der Impfung auszusprechen oder mich sogar als ein Impfgegner zu betätigen – im Gegenteil. Ich weiß, wie sehr uns die Immunisierung bei der Bekämpfung der Pandemie hilft und einen Mehrwert besitzt. Dennoch fordere ich Bedacht beim Umgang mit der Impfung, denn sie ist jedes Mal ein Eingriff in den Organismus, der wohlüberlegt sein sollte und ein Piks nicht im Akkord und im Vorbeigehen verabreicht werden darf. Es kann eben auch nicht sein, dass Menschen mit einer Impfkomplikation in die Ecke von Querdenkern geschoben werden“, meint der 37-Jährige.

„Wenn ich von einer Dunkelziffer im sechsstelligen Bereich ausgehe, dann sind Impfschäden im Vergleich zur Zahl der verabreichten Dosen noch immer eher selten. Aber jeder Fall sollte ernstgenommen werden und daneben auch mit Hilfestellung bedacht werden. Denn von ihr gibt es bislang wenig. Anträge auf soziale Entschädigung liegen meist monatelang in den Ämtern, ohne dass Betroffene eine Unterstützung erhalten oder informiert werden, welche Ansprüche sie haben. Viele sind durch ihre Beschwerden derart eingeschränkt, dass sie es nicht einmal zu einer Fachklinik, geschweige zum nächsten Versorgungsamt schaffen, um ihre Geschichte vorzubringen. Hieran muss sich schnell etwas ändern – gerade, wenn für den Herbst eine neue Impfkampagne gilt“, so Riehle abschließend und fügt an: „Wir leisten weiterhin kostenlose psychosoziale Unterstützung für Betroffene bundesweit per Mail: info@selbsthilfe-riehle.de“.

Dennis Riehle - 06:06:46 @ Selbsthilfe