18.07.2022

Bundestag bügelt Eingabe zur Schaffung von Anlaufstellen für Impfgeschädigte mit einem Satz ab

Pressenotiz

Der Sprecher der Selbsthilfeinitiative für Impfkomplikationen, Dennis Riehle, reagiert auf den Beschluss des Deutschen Bundestages zu der von ihr eingebrachten Petition, mit der sie die Einrichtung von Anlaufstellen für Betroffene von Impfschäden gefordert hatte, mit folgender Stellungnahme:

“Wir hatten zwar damit gerechnet, wonach das Parlament das Anliegen ablehnen würde. Dass die Begründung aber lediglich aus der Feststellung besteht, dass ein parlamentarisches Tätigwerden nicht nötig sei und gerade wenige Zeilen umfasst, ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die aufgrund von langandauernden und über die Maße einer üblichen Impfreaktion hinausgehenden Nebenwirkungen der Corona-Immunisierung mit ihrem teils das komplette Leben verändernden Schicksal alleingelassen werden. 

Die Attestierung, dass kein Handlungsbedarf bestehe, kann lediglich von fehlender Sensibilität und bewusster Naivität derjenigen zeugen, die diesen Bundestagsbeschluss mit einer solch dürftigen und beleidigenden Argumentation herbeigeführt haben. 

Mich wundert mittlerweile nicht mehr, dass der Petitionsausschuss von den Bürgern immer seltener angerufen wird. Wer die Probleme der Bevölkerung so konsequent verleugnet, braucht sich über fehlendes Vertrauen der Menschen in die Politik nicht länger wundern. 

Dass die Parlamentsmehrheit Tatsächlichkeiten nicht erkennen will, offenbart der Umstand, dass sich allein bei unserer Initiative mittlerweile hunderte Betroffene pro Monat melden, die ganz praktisch erfahren, dass der Ist-Zustand in der Versorgung und Betreuung Impfgeschädigter eben nicht hinnehmbar ist”.

Dennis Riehle - 05:59:52 @ Selbsthilfe