11.08.2022

Selbsthilfeinitiative: Quartalsweise Immunisierungen fördern Impfmüdigkeit und Impfskepsis

Pressenotiz
„Wenn wir so weitermachen, nutzen sich die Vakzine ab und der Organismus tritt in den Streik!“

Die Selbsthilfeinitiative Impfkomplikationen zeigt sich irritiert über die Pläne der „Ampel“-Koalition zu den Corona-Regeln ab Herbst. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots in Konstanz, das als bundesweiter Ansprechpartner für Menschen mit Impfschäden fungiert, in einer Stellungnahme bekanntgibt, fördern die Absichten von Bundesgesundheitsminister Lauterbach und Bundesjustizminister Buschmann die Impfmüdigkeit und erweisen Impfverweigerern einen Bärendienst. Dennis Riehle sagt: „Wer für eine Befreiung von der Maskenpflicht als ‚frisch geimpft‘ gelten möchte, wird sich auf quartalsweise Immunisierungen einlassen müssen. Keine vernünftige Stimme aus Medizin oder Wissenschaft befürwortet solch einen engen Zyklus an Impfungen. Wenn wir dabei bedenken, dass sich Menschen auch gegen Affenpocken, Tetanus, Grippe, FSME und Gürtelrose immunisieren lassen sollen, kommen wir auf nahezu zehn Impfungen pro Jahr. Allein der Verstand muss hier entgegnen, dass derart vielfältige und häufige Eingriffe in den Körper nicht sinnvoll sein dürften und den Organismus damit kräftig durcheinanderbringen können. Solche Empfehlungen sind abwegig, gefährlich und verantwortungslos. Keine Studie gibt es her, dass wir uns derart engmaschig immunisieren. Wir begeben uns bereits mit den momentanen Boosterungen auf ein völlig neues Terrain und können die Nebenwirkungen kaum abschätzen. Wer sich jetzt für einen Drei-Monats-Rhythmus ausspricht, begeht letztendlich Kamikaze“.

Riehle, der nach seinen Corona-Immunisierungen medizinisch attestiert unter dem Post-Vac-Syndrom leidet und sich am Ende für eine differenzierte und auf den Einzelfall zugeschnittene Impfentscheidung ausspricht, wirft den Ministern fehlende Seriosität und unvertretbare Impfsucht nach. „Da hat es nichts mit radikaler Impfskepsis zu tun, wenn uns irgendwann die gesunde Eingebung in die Kandare fährt und Zweifel an der Errungenschaft des Immunisierens anmeldet. Denn man kann dieses adäquate Mittel zur Bekämpfung einer Pandemie auch missbrauchen, überstrapazieren und zweckentfremden. Bereits der inflationäre Gebrauch des Antibiotikums hat uns gelehrt, dass bei übermäßigem und unnötigem Gebrauch die Wirksamkeit nachlässt. Entweder wird also der Nutzen des Immunisierens schon bald erheblich nachlassen – oder die Zahl der anhaltenden Nebenwirkungen steigt derart stark an, dass wir ein weiteres und gleichsam vermeidbares Gesundheitsproblem bekommen. Umsichtigkeit und Verhältnismäßigkeit sind das Gebot der Stunde – das ist kein Wettbewerb, wer am Ende die meisten Pikse vorweisen kann“.

Dennis Riehle - 06:08:15 @ Selbsthilfe

09.08.2022

Impfschäden: Selbsthilfe bemängelt hohe Zahl an Ablehnungsbescheiden

Pressenotiz
Im Zweifel für den Angeklagten, das Vakzin

Die bundesweit aktive Selbsthilfeinitiative Impfkomplikationen verzeichnet eine wachsende Zahl an abgelehnten Anträgen auf Anerkennung von Impfschäden durch den Staat. Wie der Leiter des Angebots, Dennis Riehle, aktuell mitteilt, scheinen bisher nur eine geringe ein- bis zweistellige Zahl an positiven Bescheiden ergangen. Dass dagegen die überwiegende Mehrheit der Eingaben zurückgewiesen werde, hänge an der Auslegung des Impfschutzgesetzes durch die jeweiligen Versorgungsbehörden der Stadt- und Landkreise, welche einen nahezu lückenlosen Nachweis forderten. Nur, wenn man zur Überzeugung gelange, dass Argumente eindeutig für den ursächlichen Zusammenhang zwischen Impfung und eingetretenen Beschwerden sprechen, könne ein Impfschaden festgestellt und soziale Entschädigung ausbezahlt werden. Doch ein solcher Beweis ist zumindest unter den Anforderungen der Ämter kaum zu erbringen: „Wir erleben es sehr häufig, dass es eine unmittelbare zeitliche Nähe von Immunisierung und aufgekommenen Symptomen einer typischen Impfnebenwirkung gibt – und doch wird Anspruch versagt. Man wird nie zu 100 Prozent belegen können, dass Kausalität besteht. Und trotzdem sehen wir: Obwohl mehrere Mediziner unabhängig voneinander zur Einschätzung eines ‚höchstwahrscheinlichen‘ Impfschadens kommen, lehnen Behörden dies ab“.

Betroffene hätten es besonders schwer, ihre Rechte durchzusetzen, weil die Ämter grundsätzlich misstrauisch seien und etwaige Beschwerden nach der Impfung als Zufall ansähen oder sie als tagesaktuellen Ausdruck einer vorbestehenden Erkrankung einstuften – mit der Konsequenz, dass aus ihrer Sicht die Wahrscheinlichkeit höher sei, wonach man unter zufällig nach der Immunisierung aufgetretenen Krankheiten leide, die auch erschienen wären, hätte man kein Covid-Vakzin erhalten: „Die Bescheide der Versorgungsämter enthalten oftmals Totschlagargumente. Gerade Menschen, die bereits vor der Impfung von bestimmten Krankheiten betroffen waren, werden enttäuscht. Sie werden auf ihr ursprüngliche Leiden oder sogar auf etwaige psychische Wahrnehmungsstörungen verwiesen – zu Deutsch: Sie bildeten sich die Impfkomplikation letztlich nur ein“. Teilweise seien die Begründungen fadenscheinig und beleidigend – und allzu oft voller Rechtsmängel, erklärt Dennis Riehle, welcher mit seiner Selbsthilfeinitiative Betroffene als Sozialberater unterstützt und zur schlussendlichen Erkenntnis gelangt: „Ob Simulation, seelische Verwirrung oder Grunderkrankung – irgendeinen Grund findet das Versorgungsamt fast immer, entsprechende Anträge abzulehnen. Dabei seien die Bescheide häufig sogar selbst an vielen Stellen derart fehlerhaft und angreifbar genug, um unbedingt Widerspruch einzulegen und sich nicht mit der ersten Entscheidung der Behörde abzugeben“.

Riehle empfiehlt gerade dann, wenn Impfkomplikationen explizit immer nur nach einer Immunisierung auftraten und seither angehalten halten, seien es neue Symptome oder verschlechterte Gesundheitsstörungen bei einer vorbestehenden Krankheit, den Bescheid nicht auf sich sitzen zu lassen. Gerade die zeitliche Unmittelbarkeit zur Impfung kann ein wesentlicher Grund sein, die Beweiskette zu führen. Und auch fortdauernde Symptomatik, die übliche Krankheitsbeschwerden in Dauer und Ausmaßen deutlich übersteigen, sind ein wesentliches Argument, das man sich penibel und detailliert vom Arzt attestieren lassen sollte. „Schlussendlich muss man den Eindruck gewinnen, dass die Behörden mit Macht versuchen, das Vorkommen von etwaigen Impfschäden zu verleugnen, damit die Entschädigungszahlungen so gering wie möglich ausfallen und das Thema weiterhin unter die Decke gekehrt werden kann. Das hat mittlerweile durchaus den Anschein eines systematischen Kleinhaltens. Man hat jedoch schon früher erkennen können, dass solche Versuche der Vertuschung am Ende nicht erfolgreich waren“, so Riehle, der ebenfalls betroffen ist, dem es aber keinesfalls darum geht, das Problem zu dramatisieren. Er selbst habe sich aus Überzeugung impfen lassen und würde von der Verabreichung von Vakzinen auch heute keinesfalls pauschal abraten. Stattdessen gehöre es zur Ehrlichkeit dazu, die Möglichkeit von Impfkomplikationen ehrlich zu benennen und Opfern von Impfschäden die ihnen gesetzlich zustehenden Ausgleiche zukommen zu lassen. „Es geht also nicht um eine Impfgegnerschaft, sondern um authentisches und transparentes Verfahren mit einer Situation, die für uns noch immer neu und kompliziert ist“.

Die Selbsthilfeinitiative ist unter Mail: info@selbsthilfe-riehle.de bundesweit kostenlos erreichbar.

Dennis Riehle - 05:09:44 @ Selbsthilfe

01.08.2022

Psychische Nebenwirkungen der Lockdown-Politik werden sichtbar

Pressenotiz
Selbsthilfe verzeichnet mehr Zwangs-, Angst- und Depressionsstörungen

„Fortdauernde Verhaltensauffälligkeiten beobachten wir gerade bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“, fasst der Leiter der Selbsthilfeinitiative Zwänge, Phobien und Depressionen in Konstanz, Dennis Riehle, die offenkundigen Nebenwirkungen der Lockdown-Politik während der Corona-Pandemie zusammen: „Waren bei vielen Betroffenen entsprechende Symptome nur von vorübergehender Natur, wird nun sehr deutlich, dass Home-Schooling, Home-Office und soziale Isolation bei einer beträchtlichen Zahl von Menschen zu massiven Reaktionen der Seele geführt haben. Wir erhalten nahezu täglich Anfragen von Eltern oder anderen Angehörigen aufgrund in der Epidemie hervorgetretenen Problemen, insbesondere neurotische und affektive Störungen“.

Besorgniserregend sei laut Riehle insbesondere, dass sich die Symptomatik nicht selten manifestiert und bereits chronifiziert hat: „Ritualhaftes Händewaschen, Putzzwänge, Furcht vor dem Verlassen des Hauses oder anhaltende Niedergeschlagenheit mit Zukunftssorgen und Zeichen der Überforderung – das sind die häufigsten Erscheinungen einer seelischen Antwort auf die lange bestehenden Einschränkungen im Alltagsleben der Bevölkerung, die eine freiheitsliebende Gesellschaft nicht ohne hinterlassene Spuren zurücklassen kann. Stattdessen versuchen wir mit stereotypem Handeln und Denken neue Stabilität und Halt zu schaffen, nachdem Verlässlichkeit und Normalität in der Covid-19-Krise arg gelitten haben“, erklärt Riehle. Solche Mechanismen des Schutzes und der Abschirmung lenken uns von dem Umstand ab, dass Liebgewonnenes plötzlich weggebrochen ist und unsere vertrauten Alltagsstrukturen nicht mehr greifen: „Wir sind Gewohnheitstiere und haben Schwierigkeiten, uns plötzlich neu anzupassen“.

Der 37-jährige Psychosoziale Berater, der selbst seit mittlerweile über 23 Jahren unter Zwängen, Ängsten und Depressionen leidet, verzeichnet viele Kontaktgesuche von Betroffenen und deren nahestehenden Personen, die sich oft nicht mehr zu helfen wissen: „Die allermeisten Erkrankten waren bis zum Eintritt der Epidemie ohne psychische Diagnosen, deshalb sind für sie solche Nöte neu und bringen viele Fragen mit sich: Wie finde ich einen Therapieplatz? Wer kann mir helfen? Wer diagnostiziert und behandelt? Welche Selbsthilfemaßnahmen gibt es? Was kann die Umwelt tun? Wie gehe ich im Beruf und bei Freunden mit der Krankheit um? Welche Sozialleistungen kann ich beziehen, wenn ich länger ausfalle? Und gibt es Chancen auf etwaige Linderung oder Heilung? – Damit befassen sich die Ratsuchenden und wir wollen versuchen, ihnen hierauf möglichst niederschwellige Antworten zu geben“.

Riehle empfiehlt daher, bei Veränderungen von Stimmung, Verhalten und Denkmustern zunächst Kontakt zum Hausarzt zu suchen: „Dort kann eine erste Abklärung folgen, inwieweit es sich um eine verhältnismäßige Antwort der Psyche auf die außergewöhnlichen Umstände der letzten zwei Jahre handelt oder ob bei länger andauernden Beschwerden auch eine Intervention von außen nötig ist. Gespräche mit Angehörigen sind bereits eine große Unterstützung. Familienmitglieder sollten die Betroffenen aber keinesfalls zum Reden drängen oder auf sie einwirken, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Diese Entscheidung muss im Zweifel aus dem Leidensdruck des Erkrankten selbst erwachsen und ist bei nicht-psychotischen Störungen auch durch Einsichtsfähigkeit möglich“, meint Dennis Riehle.

Er ergänzt abschließend: „Heute sind die vielfältigen beratenden und therapeutischen Optionen zur Behandlung vieler psychischer Erkrankungen so weit ausgereift, dass nahezu immer eine Besserung erzielt werden kann. Es braucht ein multimodales Konzept, welches auf die individuelle Symptomatik des Einzelnen ausgerichtet ist. Wichtig ist dann, Resilienz aufzubauen und durch eine kognitive oder expositorische Herangehensweise während des Lockdowns eingefahrene Mechanismen wieder aufzubrechen und mit verhaltenstherapeutischen und psychodynamischen Verfahrensweisen angemessenes Verhalten und Denken zurückzuerlangen. Daneben ist das Erlernen von Selbstfürsorge und Stressmanagement ganz wesentlich, denn viele seelische Erkrankungen werden durch Anspannung, Überarbeitung oder ungenügende Psychohygiene aufrechterhalten. Nicht zuletzt ist eine externe Sichtweise oftmals sehr hilfreich, um verzerrte Wahrnehmungen oder Überzeugungen zu korrigieren. Gerade die aktuelle Situation des Krieges ruft bei mach Betroffenem zusätzlich panische Ängste hervor, die ebenfalls durch Beratung und Therapie relativiert werden sollten“.

Die Psychologische Beratung der Selbsthilfeinitiative ist bundesweit kostenlos unter Mail: info@selbsthilfe-riehle.de erreichbar und stellt eine ergänzende Hilfestellung da, die bei Bedarf an fachkundige Stellen vermittelt.

Dennis Riehle - 08:37:16 @ Selbsthilfe

18.07.2022

Bundestag bügelt Eingabe zur Schaffung von Anlaufstellen für Impfgeschädigte mit einem Satz ab

Pressenotiz

Der Sprecher der Selbsthilfeinitiative für Impfkomplikationen, Dennis Riehle, reagiert auf den Beschluss des Deutschen Bundestages zu der von ihr eingebrachten Petition, mit der sie die Einrichtung von Anlaufstellen für Betroffene von Impfschäden gefordert hatte, mit folgender Stellungnahme:

“Wir hatten zwar damit gerechnet, wonach das Parlament das Anliegen ablehnen würde. Dass die Begründung aber lediglich aus der Feststellung besteht, dass ein parlamentarisches Tätigwerden nicht nötig sei und gerade wenige Zeilen umfasst, ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die aufgrund von langandauernden und über die Maße einer üblichen Impfreaktion hinausgehenden Nebenwirkungen der Corona-Immunisierung mit ihrem teils das komplette Leben verändernden Schicksal alleingelassen werden. 

Die Attestierung, dass kein Handlungsbedarf bestehe, kann lediglich von fehlender Sensibilität und bewusster Naivität derjenigen zeugen, die diesen Bundestagsbeschluss mit einer solch dürftigen und beleidigenden Argumentation herbeigeführt haben. 

Mich wundert mittlerweile nicht mehr, dass der Petitionsausschuss von den Bürgern immer seltener angerufen wird. Wer die Probleme der Bevölkerung so konsequent verleugnet, braucht sich über fehlendes Vertrauen der Menschen in die Politik nicht länger wundern. 

Dass die Parlamentsmehrheit Tatsächlichkeiten nicht erkennen will, offenbart der Umstand, dass sich allein bei unserer Initiative mittlerweile hunderte Betroffene pro Monat melden, die ganz praktisch erfahren, dass der Ist-Zustand in der Versorgung und Betreuung Impfgeschädigter eben nicht hinnehmbar ist”.

Dennis Riehle - 05:59:52 @ Selbsthilfe

16.07.2022

Lauterbachs Alleingänge sind unverantwortlich!

Pressenotiz

Zur Empfehlung eines zweiten Boosters für die gesamte Bevölkerung durch den Bundesgesundheitsminister erklärt der Sprecher der Selbsthilfeinitiative Impfkomplikationen und Impfschäden, Dennis Riehle, wie folgt:

„Wir schließen uns den Aussagen von Karl Lauterbach explizit nicht an. Aus unserer Sicht gibt die Studienlage derzeit keine evidenzbasierten Erkenntnisse her, wonach eine Viertimpfung für alle Bürger einen die Risiken übersteigenden Mehrwert hätte.

Gerade die unter 60-Jährigen scheinen mit einer Boosterung bereits bestens geschützt. Anders ist es auch nicht zu erklären, dass die im Zuständigkeitsbereich des Bundesgesundheitsministeriums liegenden Fachinstitute und die Ständige Impfkommission Lauterbachs Empfehlung offenbar noch nicht folgen wollen.

Bei anfallenden Impfschäden durch eine zweite Auffrischung wären deshalb nach unserem Verständnis auch etwaige Haftungsfragen nicht abschließend geklärt und Betroffene könnten sich somit nicht zwingend auf Entschädigungen verlassen.

Wir haben ohnehin viel zu wenig Erfahrung, wie sich eine derart enge Abfolge von Impfungen auf den Organismus auswirkt und welche Folgen sie für das Immunsystem hat. Zudem stehen für die derzeit kursierenden Varianten des Corona-Virus noch keine angepassten Vakzine zur Verfügung, sodass eine vierte Impfung für jeden zum jetzigen Zeitpunkt völlig verfrüht wäre.“

Dennis Riehle - 05:44:59 @ Selbsthilfe

04.07.2022

Selbsthilfeinitiative: „Post-Vac-Syndrom wird zum ernsthaften Problem werden!“

Pressemitteilung

Die Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen im Landkreis Konstanz sorgt sich um eine stark steigende Zahl an Meldungen von Betroffenen eines „Post-Vac-Syndroms“ als Folge einer Corona-Schutzimpfung. Wie der Leiter des Angebots bestätigt, haben sich die Zuschriften von Patienten im zweiten Quartal 2022 vervierfacht: „Mittlerweile haben uns seit Ausbruch von Covid-19 und der darauf folgenden Impfkampagne insgesamt 798 Personen angeschrieben, die nach der Immunisierung länger andauernde Beschwerden haben“, erklärt Dennis Riehle. Der 37-Jährige, der selbst auf alle drei Impfungen gegen das Virus mit entsprechenden Problemen reagiert hat und bis heute unter diesen Symptomen leidet, unterstreicht dabei sowohl, dass die Mails und Anrufe aus der gesamten Bundesrepublik eingehen und es sich gleichzeitig bei 95 Prozent der Fälle um Impfkomplikationen handelt, die länger als drei Monate seit der Impfung andauern. „Hier kann also nicht mehr von allein vorübergehenden Nebenwirkungen des Piks gesprochen werden, sondern es handelt sich eindeutig um fortbestehende Schädigungen und Beeinträchtigungen, die teilweise dramatisch sind“, so Riehle – und fasst die erhobenen Erkenntnisse wie folgt zusammen:

„38 Prozent der uns mitgeteilten Beschwerden betreffen den neurologischen Bereich, beispielsweise Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Schmerzen oder Nervenentzündungen. Weiterhin sind 34 Prozent in den immunologischen Komplex einzusortieren, beispielsweise rheumatische Beschwerden, Fieberschübe, Abgeschlagenheit oder andauernder Husten. 22 Prozent umfassen kardiovaskuläre Probleme wie Blutdruckregulationsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Nachwirkungen einer Herzmuskelentzündung und Kurzatmigkeit. Hinzu kommen 45 Prozent diffuser Symptome von Sehstörungen, Gelenksteifigkeit, Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen und auffällige Laborwerte bei Leber und Niere. Viele Betroffene haben dabei Störungen aus unterschiedlichen Körperbereichen berichtet und eine ganze Bandbreite an Erscheinungen des Post-Vac-Syndroms geäußert“. Zusammenfassend ähnelten die Beschreibungen den Folgen eines Long-Covid sehr und stünden diesem in ihrer Schwere und zeitlichen Ausprägungen in Nichts nach.

Riehle widerspricht damit auch den Einlassungen von Bundesgesundheitsminister Lauterbach, der die Impfkomplikationen als weitaus weniger bedeutsam eingestuft hatte: „Mehrmalige Kontaktaufnahmen zu ihm blieben ohne Antwort. Wir hätten ihm gerne Fallberichte vorgelegt, die seine Sichtweise möglicherweise verändert und einen dringenden Handlungsbedarf hätten erkennen lassen. Leider wird man als Betroffener eines Post-Vac-Syndroms noch immer viel zu oft als Impfgegner abgestempelt. Dabei waren es doch wir, die sich aus Überzeugung haben immunisieren lassen und auf die Vakzine vertraut haben. Da kann man uns nicht vorwerfen, dass wir der Impfung gegenüber skeptisch seien“. Entsprechend distanziert sich die Selbsthilfeinitiative auch von jeglicher Ideologie oder politischen Vereinnahmung: „Wir zweifeln nicht an der Impfung und leiten aus unserem persönlichen Einzelschicksal keine Empfehlung gegen die Impfung ab. Das ist eine Entscheidung jedes Individuums, da mischen wir uns nicht ein“. Allerdings fordert Riehle einen deutlich stärkeren Fokus auf die Problematik: „Dass Petitionen abgelehnt werden, die die Einrichtung weiterer Spezialambulanzen für Impfgeschädigte fordern, betrübt mich sehr. Wenngleich bei der Vielzahl der verabreichten Impfungen die Zahl der Komplikationen noch immer verhältnismäßig gering sei, ist die Geschichte jedes Betroffenen ernstzunehmen. Denn nicht selten sind es Menschen, die durch das Post-Vac-Syndrom derart eingeschränkt sind, dass sie ihren Beruf aufgeben müssen und schlagartig gehandicapt sind“, so Riehle.
Der Großteil der Menschen, die sich bei ihm meldeten, sind verzweifelt und hilflos: „Die Betroffenen haben viele Fragen. Bisher ist bei uns noch keine Selbsthilfegruppe in Präsenz oder online zustande gekommen, weil 98 Prozent der Kontaktsuchenden lediglich Beratung wünschen. Dabei geht es um die Vermittlung an Fachärzte und Kliniken, Möglichkeiten der weitergehenden Diagnostik und Behandlung von Impfkomplikationen oder entschädigungsrechtliche Ansprüche“, erklärt Riehle, der derzeit bis zu 15 Anfragen pro Tag erhält. Nachdem er als gelernter Psychosozialer und Integrationsberater mit Zertifizierungen in Prävention, Gesundheitsförderung, Sozialrecht und Grundlagenmedizin ausgebildet ist, können ihm nicht nur die Erfahrungen aus seinem eigenen Post-Vac-Syndrom bei der Beantwortung der Anliegen helfen, sondern auch seine berufliche Qualifikation und Kenntnis. „Ich erwarte eine weiter zunehmende Zahl an Betroffenen. Denn unser Immunsystem war in der Geschichte selten einer solch dicht aufeinanderfolgenden Gabe von Vakzinen ausgesetzt und deshalb ist jede zusätzliche Impfung eine Gratwanderung. Wir wissen einfach nicht, wie der Körper auf vier Corona-Immunisierungen, zusätzlich vielleicht noch Grippeschutzimpfungen oder den Piks gegen Gürtelrose und Affenpocken reagiert. Und letztlich sinkt der Mehrwert der SARS-CoV-2-Impfung mit jeder weiteren Immunisierung, denn die Studien belegen nach meinem Dafürhalten keinesfalls, dass der Schutz mit einer wachsenden Zahl an Stichen zunimmt – eher im Gegenteil. Wir werden uns also auf eine wachsende Gruppe an impfgeschädigten Personen einstellen müssen. Und da hilft es auch nicht, dieses Phänomen fortwährend zu leugnen“, erklärt Dennis Riehle abschließend.

Dennis Riehle - 06:49:04 @ Selbsthilfe

18.06.2022

Von Diabetes bis Hypogonadismus: Selbsthilfe berät Betroffene!

Pressemitteilung

In der westlichen Welt hat sich durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und Bewegungsmangel die Zahl der Erkrankten an einem Metabolischen Syndrom in den letzten Jahren deutlich erhöht. Viele Betroffene leiden nicht nur unter Bluthochdruck, sondern auch vermehrt an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), erhöhten Harnsäurewerten, Adipositas (krankhaftes Übergewicht) und Fettstoffwechselstörungen wie Hypercholesterinämien. Gleichzeitig gibt es auch eine beträchtliche Verbreitung von hormonellen Erkrankungen wie etwaigen Störungen der Schilddrüse mit einer Unter- oder Überfunktion, die erheblichen Einfluss auf Physiologie und Psychologie des Menschen haben. Daneben sind in unserer heutigen von Zeitmangel und Hektik geprägten Gesellschaft auch immer öfter Probleme der Nebenniere zu beobachten, die unsere Stresshormone (beispielsweise Adrenalin und Cortisol) regulieren. Und nicht zuletzt beklagen Männer wie Frauen wachsende Schwierigkeiten mit Wechseljahren oder sexuellen Dysfunktionen. Neben Mangelerscheinungen wie dem Hypogonadismus (vornehmlich ein Defizit am männlichen Geschlechtshormon Testosteron), ausgelöst durch Funktionserkrankungen an den Hoden oder durch unzureichende Produktion von regulierenden Botenstoffen in Hypophyse und Hypothalamus (Hirndrüsen), können durchaus auch psychogene Faktoren das Liebesleben beeinflussen und stehen in Wechselwirkung mit den hormonellen Zentren des Körpers. Die Konsequenz können beispielsweise Osteoporose oder Depressionen sein, oftmals aber auch anhaltende Erschöpfungszustände, Minderung der Muskelmasse oder Einlagerung von Fett. Insgesamt gehen mit hormonellen und Stoffwechselstörungen auch kardiovaskuläre Risiken, beispielsweise für Herzinfarkt, Thrombosen oder Schlaganfälle, schleichend einher.

Aufgrund der Bedeutung dieser Krankheiten bietet die Selbsthilfeinitiative in Konstanz nach Ende der Corona-Maßnahmen wieder einen entsprechenden Erfahrungsaustausch für Betroffene und Angehörige an. „Bis sich eine ausreichende Zahl an Teilnehmern für regelmäßige Zusammenkünfte einer Gruppe gefunden haben, setzen wir auf die bewährte Mailberatung“, erklärt der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle, in einer entsprechenden Aussendung – und fügt an: „Schwerpunkte sind dabei die Themen Ernährung, psychosoziale Unterstützung und Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung“. Der 37-jährige Berater ist in all diesen Bereichen entsprechend aus- und fortgebildet, gleichsam aber auch von Diabetes, Hypothyreose, Hypogonadismus, Adipositas und Hyperlipidämie selbst betroffen. „Insofern kann ich aus meiner Qualifikation und vormals beruflichen Tätigkeit profitieren, aber auch aus dem eigenen Umgang mit hormonellen und Stoffwechselerkrankungen. Gerade aus dieser Situation heraus ist es mir ein besonderes Anliegen, dass wir die Entstigmatisierung der Betroffenen konsequent vorantreiben, denn in den seltensten Fällen ist man selbst an einer Krankheit schuld. Die Vorurteile gegenüber beleibten Menschen sind weiter immanent. Gleichzeitig sollten sie für ihre Situation und mögliche Ursachen oder Folgen sensibilisiert werden, damit sie rechtzeitig intervenieren können. Daneben müssen ihnen umfassende Behandlungsangebote aufgezeigt werden, aber auch praktische Alltagstipps zum Handling der Krankheit. Insofern verstehen wir uns als Ratgeber und Orientierungshilfe, die begleitend und ermutigend wirkt“, sagt der Konstanzer Gruppenleiter.

Er weist abschließend auf die kostenlose Beratung hin, die auch überregional in Anspruch genommen werden kann: info@selbsthilfe-riehle.de. Hierbei kann keine fachkundige Konsultation, Betreuung und Therapie durch medizinische oder psychologische Fachkräfte ersetzt werden. Stattdessen versteht sich die freiwillige Dienstleistung als ergänzende Möglichkeit der Selbsthilfe, für deren Auskünfte Haftung ausgeschlossen ist und die alle vorgegebenen Regelungen zum Datenschutz und zur Verschwiegenheit einhält. Sie ist keine Rechtsberatung und nicht verbindlich.

Dennis Riehle - 06:23:50 @ Selbsthilfe

08.06.2022

Politik lässt psychisch kranke Menschen und ihre Angehörigen allein – Petition zu verbesserten Versorgungsstrukturen abgewiesen

Pressemitteilung

Die Selbsthilfeinitiative Zwänge, Phobien, Psychosen und Depression im Landkreis Konstanz beklagt einen zunehmenden Realitätsverlust im Stuttgarter Landesparlament, wenn es um die Frage der psychotherapeutischen-psychiatrischen Versorgung von seelisch erkrankten Menschen geht. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle, in einer Stellungnahme erklärt, hat der Landtag von Baden-Württemberg gleich zwei seiner Petitionen zurückgewiesen, welche sich mit einer verbesserten Betreuung von Menschen mit psychischen Leiden und einer intensiveren Beratung der Angehörigen befasst haben. „Dass man von Seiten der Politik offenbar weiterhin davon ausgeht, dass die von Seiten der Landesregierung betriebenen Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgungslandschaft ausreichend seien und darüber hinaus kein weiterer Bedarf besteht, zeigt die Ferne mancher Abgeordneten von der Wirklichkeit“, so Riehle. „Ich bin nun selbst seit 23 Jahren psychisch erkrankt und über 18 davon in der Selbsthilfearbeit aktiv. Ich habe jeden Tag Kontakt mit Betroffenen. Und ich muss sagen: So schlimm, wie es im Augenblick ist, war es bislang noch nie!“.

Riehle moniert vor allem die weiterhin extrem langen Wartezeiten auf einen Therapie-Platz: „Wenn es ein Erkrankter überhaupt noch auf irgendeine Warteliste schafft, kann er oftmals mit acht bis neun Monaten rechnen, ehe er tatsächlich seine Psychotherapie beginnen kann. Da haben sich seelische Erkrankungen oftmals schon chronifiziert und sind stetig geworden, eine Linderung der Symptome wird umso schwieriger. Die scheibchenweise Reaktion der grün-schwarzen Koalition im Land auf die dramatisch angestiegenen Betroffenenzahlen durch die Folgen der Corona-Pandemie ist völlig unzureichend. Gerade für erkrankte Kinder und Jugendliche ist der Zustand unhaltbar und eine Zumutung. Ein Skandal überdies, dass die Regierung mit ihrer Mehrheit im Parlament Eingaben von Bürgern abschmettert, die den Spiegel vorhalten. Nein, es ist keinesfalls genug getan – und es ist auch auf Landesebene viel mehr möglich. Wer sich auf dem Status Quo ausruht, versündigt sich an der psychischen Gesundheit der Bevölkerung und gibt eine Bankrotterklärung ab. Denn selbst bei Gesetzesänderungen, die auf Bundesebene nötig wären, könnte Baden-Württemberg über den Bundesrat die Initiative ergreifen. Stattdessen werden Petitionen mit konkreten Vorschlägen zur Veränderung ohne Ergebnis beschieden“, ärgert sich Riehle.

Und der 37-Jährige führt weiter aus: „Es kann schlichtweg nicht sein, dass niederschwellige Angebote wie die Selbsthilfe als ehrenamtliche Leistung das ausbügeln müssen, was der Staat versäumt hat. Er hat einen klaren Auftrag zur Sicherstellung der Fürsorge und Behandlung von Krankheiten. Diese können – nicht nur in Baden-Württemberg – aber weitflächig nicht mehr garantiert werden, weil die Bedarfsplanung für Psychotherapeuten einerseits, für psychiatrisch-psychomedizinische Fachärzte andererseits, nur stückchenweise reformiert werden und in wesentlichen Punkten seit Jahrzehnten nahezu unverändert geblieben sind. Dass wir heute andere Versorgungslandschaften als noch in den anfänglichen 2000er-Jahren benötigen, sollte uns im Bewusstsein der sozialen Konsequenzen aus den Covid-19-Maßnahmen doch sehr trefflich klar sein. Mittlerweile erreichen mich als Selbsthilfevertreter bis zu 20 Mails von Betroffenen pro Tag, die verzweifelt sind und Orientierung suchen, weil sämtliche Praxen, Ämter, Beratungsstellen und Unterstützungsangebote vor Ort überlastet sind. Wir können zwar eine vorübergehende Begleitung und eine durchtragende Seelsorge leisten. Allerdings ist es uns nicht möglich, wegbrechende Strukturen aufzufangen, die von Professionellen geführt werden müssen. Ich bemühe mich täglich in vielen Stunden ehrenamtlichem Engagement, dem Ansturm an Hilfsgesuchen gerecht zu werden. Dass ich von der Politik in all diesem Tun durch eine beständige Arbeitsverweigerung der Koalition in Stuttgart alleingelassen werde, trägt nicht unbedingt zu mehr Motivation bei. Ich hätte mir gewünscht, dass die von mir aufgegriffenen Forderungen zumindest im gemeinsamen Gespräch erörtert und ein Handlungsbedarf erkannt worden wäre. Leider gab es neben der Ablehnung der Petition keine Bereitschaft dazu“.

Die Selbsthilfehilfeinitiative berät überregional und kostenlos in psychosozialen Fragen unter Mail: info@selbsthilfe-riehle.de.

Dennis Riehle - 05:22:48 @ Selbsthilfe

04.06.2022

Update – Selbsthilfe: Mehr schwere Fälle von Impfkomplikationen

Pressemitteilung

Die Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen und Impfschäden in Konstanz vermeldet in ihrem neuesten Update nach einer zwei Monate andauernden Rückläufigkeit der an sie gerichteten Anfragen seit Anfang Mai wieder eine beträchtliche Zunahme der Fallzahlen. „Derzeit erreichen uns 10 – 20 Mails und Anrufe pro Tag“, erklärt Dennis Riehle, Sprecher der Selbsthilfeinitiative und selbst Betroffener einer fortdauernden Impfkomplikation mit schweren neurologischen, immunologischen, internistischen-endokrinologischen, algesiologischen und orthopädischen Nachwirkungen seiner ersten beiden Corona-Immunisierungen mit einem mRNA-Vakzin und der Drittimpfung mit einem proteinbasierten Vakzin.

Auffällig sei dabei die mittlerweile sehr hohe Zahl an schwerwiegenden Impfkomplikationen, vor allem im Bereich Lähmungserscheinungen, Sensibilitätsstörungen, Schwindel, Schmerzsyndromen wie Migräne, bleierner Müdigkeit und Erschöpfung bis zur Bettlägerigkeit, autoimmuner Reaktionen (multisystemische Krankheitsbilder wie Sjögren-Syndrom oder Polymyalgia rheumatica) und Blutbildveränderungen im Sinne von erhöhten Transaminasen, Vitaminmangel, auffällige Blutzuckerwerte oder Antikörper bei Hashimoto-Thyreoiditis, Psoriasis oder Gastritis. Dabei ist bemerkenswert, dass viele der Betroffenen vor der Impfung keine Autoimmunerkrankung aufwiesen.

In knapp 80 Prozent der Meldungen existiert ein derart zeitlicher Zusammenhang zur Gabe des Covid-19-Vakzins, dass von einer klaren Kausalität zwischen Impfung und den Komplikationen ausgegangen werden muss. Am häufigsten tauchen Beschwerden nach der Erst- und/oder Drittimpfung auf. Bei rund 90 Prozent der eingegangenen Fallbeschreibungen dauern die über das normale Maß einer Impfnachwirkung hinausgehenden Probleme seit mindestens vier Monaten an. „Wir haben allerdings auch eine wachsende Menge an Ratsuchenden, die mittlerweile seit mehr als einem Jahr in Folge der Corona-Impfung mit teils massiven Beeinträchtigungen zu kämpfen hat. Über 40 Prozent der sich bei uns gemeldeten Menschen sind aufgrund der Behinderung zumindest phasenweise arbeitsunfähig geworden, es gibt sogar einzelne Pflegefälle“.

In der überwiegenden Zahl der Fälle muss zwangsläufig von einer unmittelbaren Wechselwirkung zwischen den aufgetretenen Einschränkungen und der Impfung ausgegangen werden: „Denn in aller Regel haben sich die Symptome in weniger als vier Wochen nach einer Immunisierung eingestellt. So viele Zufälle kann es dann doch nicht geben“, erklärt Riehle, der zwar sehr viele Ähnlichkeiten zwischen den Impfkomplikationen und einem Long-Covid-Syndrom sieht. Allerdings scheint der Schwerpunkt bei ersteren auf neurologisch-psychosomatischen Bildern, bei zweiten vor allem in infektiologische und allgemeinmedizinische Beschwerden zu liegen.

„Wir verweisen deshalb auch in die Long-Covid-Ambulanzen der Universitätskliniken und raten dann zu einer labordiagnostischen Untersuchung beim Verdacht auf Impfkomplikationen. Oftmals hilft zunächst nur eine symptomatische Therapie und die Hoffnung, dass die Probleme zurückgehen“, meint Dennis Riehle. „Allerdings sind die Versorgungsstrukturen wirklich unzureichend und gar katastrophal. Die meisten niedergelassenen Ärzte sind mit Impfkomplikationen nicht vertraut und rasch überfordert. Wir hören von vielen unsensiblen Reaktionen der Mediziner vor Ort – und in den Long-Covid-Ambulanzen fühlen sich viele Behandler für Impfschäden ebenfalls nicht verantwortlich. Betrüblich ist daher umso mehr, dass wir von Seiten der Politik nur Ablehnung erfahren, wenn es um die Forderung nach Einführung von Spezialambulanzen für Patienten mit Impfkomplikationen geht, welche wir im letzten Jahr aufgestellt haben. Auch das Paul-Ehrlich-Institut verweigert jeglichen Kontakt mit uns, obwohl wir die Impfung doch gar nicht per se ablehnen“, so Riehle.

„Viel eher wünschen wir uns eine differenziertere Entscheidung im Einzelfall. Gerade bei bestimmten Vorerkrankungen sollte abgewogen werden, ob gegen eine Immunisierung nicht doch mögliche Kontraindikationen bestehen. Da sind wir vorsichtiger als beispielsweise das Robert-Koch-Institut, das den Kreis der nicht zu impfenden Personen äußerst gering umschreibt“. Besonders auch bei Personen, die schon bei früheren Impfungen – beispielsweise gegen Grippe – überschießend reagiert haben, sollte Vorsicht walten. „Wir wissen, dass die Impfstoffe gegen Corona innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden gestampft wurden. Dass es dabei zu einer hohen Zahl an Komplikationen kommt, verwundert mich daher nicht. Allerdings bin ich doch sehr verwundert darüber, wie das Thema kleingehalten wird“, beschreibt Riehle seine Erfahrungen.

„Mir käme es nie in den Sinn, aufgrund von Einzelfällen wie dem meinigen eine pauschale Ablehnung gegenüber der Impfung auszusprechen oder mich sogar als ein Impfgegner zu betätigen – im Gegenteil. Ich weiß, wie sehr uns die Immunisierung bei der Bekämpfung der Pandemie hilft und einen Mehrwert besitzt. Dennoch fordere ich Bedacht beim Umgang mit der Impfung, denn sie ist jedes Mal ein Eingriff in den Organismus, der wohlüberlegt sein sollte und ein Piks nicht im Akkord und im Vorbeigehen verabreicht werden darf. Es kann eben auch nicht sein, dass Menschen mit einer Impfkomplikation in die Ecke von Querdenkern geschoben werden“, meint der 37-Jährige.

„Wenn ich von einer Dunkelziffer im sechsstelligen Bereich ausgehe, dann sind Impfschäden im Vergleich zur Zahl der verabreichten Dosen noch immer eher selten. Aber jeder Fall sollte ernstgenommen werden und daneben auch mit Hilfestellung bedacht werden. Denn von ihr gibt es bislang wenig. Anträge auf soziale Entschädigung liegen meist monatelang in den Ämtern, ohne dass Betroffene eine Unterstützung erhalten oder informiert werden, welche Ansprüche sie haben. Viele sind durch ihre Beschwerden derart eingeschränkt, dass sie es nicht einmal zu einer Fachklinik, geschweige zum nächsten Versorgungsamt schaffen, um ihre Geschichte vorzubringen. Hieran muss sich schnell etwas ändern – gerade, wenn für den Herbst eine neue Impfkampagne gilt“, so Riehle abschließend und fügt an: „Wir leisten weiterhin kostenlose psychosoziale Unterstützung für Betroffene bundesweit per Mail: info@selbsthilfe-riehle.de“.

Dennis Riehle - 06:06:46 @ Selbsthilfe

31.05.2022

Selbsthilfegruppe zu Zwängen, Phobien, psychotischen Erkrankungen und Depressionen versucht Neustart

Pressenotiz

Die Selbsthilfegruppe zu Zwängen, Phobien, psychotischen Erkrankungen und Depressionen im Landkreis Konstanz versucht nach Aufhebung der wichtigsten Corona-Maßnahmen einen Neubeginn. Wie ihr Ansprechpartner Dennis Riehle mitteilt, seien die vor der Pandemie aufgebauten Strukturen nahezu vollends zerbrochen, nachdem während der Gesundheitskrise Versuche der digitalen Zusammenkunft ausprobiert wurden, aber bei der Mehrheit der Teilnehmer nicht auf Gegenliebe gestoßen waren. „Selbsthilfegruppe über Zoom mag ein Ansatz sein, er hat sich in unserem Fall nicht bewährt“, erklärt Dennis Riehle. „Ob wir allerdings wieder zu einer regelmäßigen Zusammenkunft in Präsenz finden werden, das ist fraglich“, sagt der 37-Jährige, der die Gruppe 2005 gegründet hatte.

„Man muss erkennen, wonach sich die Präferenzen geändert haben. Heute wünschen viele Betroffene und Angehörige punktuelle Antworten auf ihre Fragen. Die Auseinandersetzung mit der Leidensgeschichte des Gegenübers, aus der man für die eigene Krankheitsbiografie profitieren kann, hat leider an Wertschätzung verloren. Heute wollen viele Erkrankte eine schnelle Hilfe – und das möglichst vom Sofa aus. Damit verliert das über Jahrzehnte nicht ohne Grund hochgehaltene Alleinstellungsmerkmal einer Selbsthilfegruppe als Ort der persönlichen Begegnung mit Raum für die Beschäftigung zu eigenen und fremden Themen an Bedeutung, was ich überaus bedauere“, so Riehle. Allerdings blieben wenige Möglichkeiten, man müsse schlussendlich auch respektieren, dass die Bedürfnisse mit der Zeit gingen. Deshalb habe man sich nun vermehrt auf die individuelle Beratung fokussiert: Betroffene konsultieren einzelne, erfahrene Mitglieder der Gruppe, die dann punktgenaue Auskunft auf die Anliegen der Anfragenden geben und mit ihrem Wissen als Experten der eigenen Krankheit Tipps und Vorschläge unterbreiten, was ihnen selbst geholfen hat.

Entsprechend kann der Ratsuchende aus dieser Einlassung für sich ableiten, was ihm in seiner jeweiligen Situation guttut und was er davon für sich nutzen möchte. „Die Beratung von Betroffenen für Betroffene als Form der weniger auf Persönlichkeit und Dauer ausgerichteten Unterstützung, sondern als komprimierte und stilisierte Möglichkeit des Austauschs zwischen zwei Personen ist eine Variante der Selbsthilfe im 21. Jahrhundert, bei der man sich auf dem kleinsten Nenner trifft“, meint Riehle – und ergänzt: „Wir wollen dennoch nichts unversucht lassen, auch unsere Gruppe wiederzubeleben. Allerdings scheint schon jetzt deutlich zu werden, dass die Mailberatung ein neues, innovatives und elementares Instrument zur Verwirklichung des Selbsthilfegedanken ist, der bis heute nichts an Wirrkraft verliert“. Insofern können sich sowohl Interessenten für mögliche Gruppentreffen in Präsenz, aber auch jene Betroffene und Angehörige bei der Selbsthilfeinitiative melden, die Fragen zu ihrer Erkrankung haben und die eine Meinung und Erfahrungsaustausch per Mail-Austausch wünschen, fasst Dennis Riehle seinen Aufruf zusammen. Dabei kann es um Themen wie Diagnose, Behandlung, niederschwellige und alternative Heilmethoden, psychosoziale Aspekte und Therapeutensuche gehen.

Kontaktaufnahme ist über info@selbsthilfe-riehle.de möglich.

Das ehrenamtliche Angebot kann kostenlos bundesweit und aus der anliegenden Schweiz in Anspruch genommen werden.

Dennis Riehle - 06:31:33 @ Selbsthilfe

05.05.2022

Betroffenenverband macht Vorschläge zur Entstigmatisierung psychisch Kranker

Pressemitteilung

Die Bundesregierung hat sich das Ziel auf die Fahnen geschrieben, psychisch Erkrankte in Deutschland zu entstigmatisieren und dafür auch entsprechend finanzielle Mittel aufzuwenden. Diesem Ansinnen stimmt der Bundesverband Burnout und Depression e.V. ausdrücklich zu und hat sich deshalb mit einem Schreiben an die Bundestagsfraktionen gewandt, um Unterstützung für das Vorhaben zu signalisieren und Vorschläge zu unterbreiten, wie die Aufgabe gestemmt werden kann.

Hierbei hat der BBuD unter anderem konkrete Anregungen gegeben, welche Maßnahmen zu einer besseren therapeutischen, medizinischen und niederschwelligen Versorgung der Betroffenen, frühzeitiger Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema der seelischen Gesundheit sowie Möglichkeiten von besserer Partizipation und Inklusion der Patienten in das Sozialwesen, die Gesellschaft und in der Arbeitswelt führen. Explizite Gesetzesvorhaben können laut des Bundesverbandes beispielsweise das verpflichtende Angebot von durch die Unternehmen mitfinanziertem und aktiv gefördertem Betrieblichen Gesundheitsmanagement, eine strikte Reform in der Bedarfsplanung für die Sitzverteilung niedergelassener Psychotherapeuten und Psychiater, Anerkennung stress- und belastungsinduzierter Störungen als Berufskrankheit, die stärkere Förderung von Selbsthilfe, psychosozialen Beratungsstellen oder Kursangeboten wie Entspannungstraining und der erleichterte Zugang zur Schwerbehinderteneigenschaft bei chronifizierten Seelenleiden sein.

Wie der Vorsitzende des Vereins, Thomas Grünschläger, angesichts der politischen Forderungen des BBuD gegenüber den Bundestagsfraktionen mitteilt, biete man sich als Patientenvertretung gegenüber dem Parlament als Ansprechpartner an, denn: „Wer könnte praxisnaher über Defizite in der Anerkennung psychisch kranker Menschen berichten als diejenigen, die selbst im Alltag mit den Hürden der Integration von seelisch Beeinträchtigten zu kämpfen haben und Erfahrung mitbringen“. Der Sozialberater des Vereins, Dennis Riehle, ergänzt diese Ausführungen unterstreichend: „Schlussendlich können wir aus unserer eigenen Krankheitsbiografie, gleichsam durch die vielen Kontakte mit anderen Betroffenen, die uns um Rat und Hilfe anfragen, eine Menge über die noch immer steinige Wertschätzung des Engagements und gesellschaftlichen Beitrags der Betroffenen darlegen und mit ganz alltagsnahen Konzepten einen Beitrag für die Diskussion leisten, wie sich die Eingliederung unserer Klientel beispielhaft bewältigen lassen würde“. Daher hat der BBuD die Initiative ergriffen und erhofft sich aus dem Dialog mit den Parteien schon baldige Ergebnisse. Allerdings sind bisher noch keine Antworten der Fraktionen beim Bundesverband eingegangen.

Rückfragen an Dennis Riehle unter Mail: dr@bvbud.de.

Dennis Riehle - 06:55:45 @ Selbsthilfe

24.04.2022

Selbsthilfe veröffentlicht neue Zahlen zu Meldungen über (mögliche) Impfkomplikationen

Pressemitteilung

Die Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen und Impfschäden hat seit Beginn der ersten Corona-Impfungen mittlerweile 327 bundesweite Meldungen von Betroffenen einer möglichen über das Maß einer üblichen Nebenwirkung hinausgehenden Impffolge erhalten. In 289 Fällen wurde ärztlicherseits eine Impfkomplikation diagnostiziert. Somit geht der behandelnde Arzt im Einzelfall davon aus, dass die aufgetretenen Beschwerden über eine normale Impfreaktion hinausgehen, im zeitlichen Zusammenhang mit der Immunisierung stehen und die Symptomatik über eine mindestens vier bis acht Wochen oder länger andauernde Spanne in höchstwahrscheinlicher Kausalität zum Piks andauert. Die Ratsuchenden haben den Kontakt zur Selbsthilfeinitiative vorwiegend zum Erfahrungsaustausch aufgenommen, wollten sich nach Möglichkeiten der Diagnostik, Befundung und Therapie der Impfkomplikation erkundigen und sich Informationen einholen, wie ein Antrag nach Sozialem Entschädigungsrecht gestellt wird.

Wie der Leiter der Initiative, Dennis Riehle, in seinen Ausführungen weiter darlegt, teilen sich die vorgebrachten Gesundheitsstörungen wie folgt ein:

• 45 % überwiegende Erschöpfungssymptomatik (psychovegetativer und körperlicher Leistungsabfall, zumeist über 2 Monate nach Impfung andauernd)

• 31 % über mindestens vier Wochen fortdauerndes Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit, Fieber, Müdigkeit

• 27 % kognitive Beschwerden (Gedächtnisprobleme, Merkfähigkeit, Wortfindung, Wortfluss…)

• 24 % Tendomyopathie / Fibromyalgie-Symptomatik (insbesondere mit Schmerzsymptomatik an den Sehnenansätzen und Triggerpunkten)

• 17 % Neuralgische Problematik mit Nervenschmerzen, sensiblen Missempfindungen, teilweise motorische Lähmungssymptomen

• 10 % Verschlechterung einer bekannten neurodegenerativen Erkrankung (Multiple Sklerose, Parkinson-Syndrom, Demenz…)

• 9 % Andauernde Sehstörungen, teilweise im Rahmen einer Migräne-Symptomatik

• 6 % (Verschlimmerung eines bestehenden) Diabetes mellitus oder sonstige Stoffwechselentgleisungen

• 5 % Angeschuldigte Polymyalgia rheumatica, immunologische Titer im Blutbild

• 3 % Arthralgien und Gelenksteifigkeit

• 2 % Bestätigtes oder im Verdacht stehendes Guillain-Barré-Syndrom / Chronisch-inflammatorisch Demyelinisierende Polyneuropathie

• 2 % Kardiovaskuläre Probleme

• 2 % Blutbildveränderungen (Nachweis von Autoimmun-Antikörpern, Entzündungs- und Rheuma-Parametern, Anstieg der Thrombozyten…)

Die über 100 % hinausgehende Gesamtprozentzahl ergibt sich aus dem Umstand, dass viele Betroffene Mehrfachangaben machten.

Dennis Riehle, der selbst seit der 1. Impfung von einer Impfkomplikation betroffen ist und dessen Beschwerden sich nach der „Boosterung“ nochmals deutlich verschlechtert haben, fasst die eingegangenen Mails der Betroffenen wie folgt zusammen: „Auffällig sind vor allem Impfkomplikationen im Bereich von chronischen Erschöpfungszuständen, die sich nach der Immunisierung eingestellt haben und oftmals auch nach Monaten seit der Impfung noch anhalten. Mindestens genauso wegweisend ist die vielschichtige Darstellung von unterschiedlichen Schmerz-Syndromen, die sowohl Nerven, Muskeln und Sehnen betreffen. Unter dem Aspekt, dass sich doch eine nicht geringe Zahl an Menschen gemeldet hat, deren neurologische Vorerkrankung nach der Impfung einen erheblichen Schub erhalten hat, sollte man künftig gerade bei dieser Gruppe noch stärker abwägen: Unbestritten sind chronisch Kranke vulnerable Personen. Jedoch brauch es hier eine abgewogene Einzelfallentscheidung, ob der Nutzen der Impfung höher ist als das mögliche Eintreten einer Komplikation. Bei mir hat sich meine extrapyramidale Erkrankung nach dem Piks derart verschlimmert, wonach von weiteren Impfungen Abstand genommen wurde“. Der 36-Jährige ist kein Impfskeptiker, im Gegenteil: „Die Impfkomplikationen sind auch bei der scheinbar recht hohen Zahl an Meldungen über anhaltende Nebenwirkungen vergleichsweise selten, betrachtet man schlichtweg die Tatsache, wonach über 150 Millionen Dosen in Deutschland verabreicht wurden. Insofern wäre eine Dramatisierung fehl am Platz. Gleichzeitig muss man natürlich auch von einer hohen Dunkelziffer ausgehen. Und nicht jede Impfreaktion wächst sich zur Impfkomplikation aus. Insofern überwiegt in den allermeisten Fällen der Mehrwehrt eines Vakzins, wobei wir auch feststellen, dass selbst der noch recht neue Protein-Impfstoff ‚Nuvaxovid‘ zu ersten Impfkomplikationen geführt hat. Unser Augenmerk liegt insofern auf ehrlicher Aufklärung, die nicht überspitzt, aber die Möglichkeit der Impffolge transparent darstellt und sie nicht verschweigt. Denn nur, wenn wir authentisch mit dem Thema umgehen, kann das Misstrauen gegenüber der Immunisierung gesenkt werden. Andernfalls gewinnen Verschwörungstheorien überhand. Impfschäden treten auf und sind eine Tatsache. Gleichermaßen stehen sie nicht im Verhältnis zu der hohen Zahl an problemlos verabreichten Vakzinen, die vor schwerer Infektion schützen“.

Dennis Riehle steht Betroffenen und Medien für Nachfragen zur Verfügung: info@selbsthilfe-riehle.de.

Dennis Riehle - 05:23:47 @ Selbsthilfe

22.04.2022

Leben ohne Burnout: Bundesverband ruft Tag des Gesunden Leistungsklimas aus

Pressemitteilung

Pandemie, Krisen, veränderte Arbeitsbedingungen: Die Zahl der Menschen mit stressbedingten Erkrankungen in Deutschland nimmt zu. Auf diesen Umstand will der Bundesverband Burnout und Depression aufmerksam machen und für mehr Sensibilität gegenüber dem „Ausgebranntsein“ werben. Deshalb hat er nun den 26. November zum jährlichen Tag des Gesunden Leistungsklimas erklärt und wird ihn 2022 erstmals ausrichten. Das Datum fällt auf den Geburtstag des deutsch-amerikanischen Psychoanalytikers Herbert Freudenberger, der den ersten wissenschaftlichen Artikel zum Burnout-Syndrom verfasste und das Krankheitsbild damit 1974 beschrieb. Freudenberger starb 1999.

Der BBuD e.V. wird sich in den kommenden Monaten mit dem Programm befassen, das dann im November auf den Beschwerdekomplex hinweisen soll. „Natürlich hängt im Moment noch sehr viel davon ab, wie sich Corona bis dorthin entwickelt und welche Veranstaltungen möglich sein werden“, erklärt Thomas Grünschläger, Vorsitzender des Vereins. „Wesentlich wird es uns um Aufklärung in Form einer breit angelegten Öffentlichkeitskampagne gehen, daneben wollen wir konkrete Aktionen zum Mitmachen bereitstellen – beispielsweise ein Entspannungsseminar, das im Zweifel sicherlich auch hybrid abgehalten werden kann“, so Grünschläger. Überdies solle im Zuge des Burnout-Tages das niederschwellige Service-Angebot des BBuD vorgestellt werden: „Wir möchten unsere Idee des „Anderen Burnout Cafés“ oder das Lachtelefon präsentieren und es Betroffenen zugänglich machen.“

Ergänzend erklärt Dennis Riehle, der die Psychosoziale Mailberatung des Vereins verantwortet und die Ausrufung des Tages initiiert hat: „Schlussendlich wollen wir gerade dort ansetzen, wo ein Burnout am häufigsten entsteht – nämlich am Arbeitsplatz. Insofern werden wir spätestens im Rahmen des 26.11. auf Unternehmen zugehen und sie zu Prävention und Edukation ermutigen. Denn ein frühes Vorbeugen in Form eines strukturierten Betrieblichen Gesundheitsmanagements kann die seelische Gesundheit der Angestellten stärken und damit Überforderung verhindern. Das lohnt sich langfristig, denn die Ausfallkosten durch psychische Erkrankung klettern seit Jahren an“, erläutert Riehle und fügt abschließend an: „Schnell rutscht man vom Burnout in die Depression. In jedem Fall liegt eine ernstzunehmende Diagnose vor, die eine Arbeitskraft über Jahre ausbremsen kann. Deshalb ist eine rechtzeitige Intervention sinnvoll, damit es zu einem solchen Umstand gar nicht erst kommt“.

Unter der Überschrift „Leben ohne Burnout: Tag des Gesunden Leistungsklimas“ wird sich eine Arbeitsgruppe des Vereins mit der expliziten Ausgestaltung 26. November 2022 befassen und beizeiten über das genaue Programm informieren. Interessierte Mitstreiter können sich beteiligen und direkt mit Dennis Riehle über dr@bvbud.de in Kontakt treten. Informationen auf www.bvbud.de.

Dennis Riehle - 04:02:27 @ Selbsthilfe

17.04.2022

Selbsthilfeinitiative berichtet über erste Meldungen von möglichen Impfkomplikationen durch „Nuvaxovid“

Pressemitteilung

Der Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen und Impfschäden (Konstanz) liegen mittlerweile auch mehrere Berichte über eingetretene und über die Dauer der üblichen Nebenwirkung hinausgehende Beschwerden nach der Immunisierung mit dem proteinbasierten Vakzin „Nuvaxovid“ vor. Nachdem dieser Impfstoff zunächst als eine Alternative zu den mRNA-/Vektorimpfstoffen galt, scheint sich die Nachfrage nach dem Präparat der Firma „Novavax“ in Grenzen zu halten. Möglicherweise liege dies auch am Umstand, dass es sich dabei nicht um einen „Totimpfstoff“ im eigentlichen Sinne handele, wie oftmals fälschlicherweise kommuniziert wurde. Der Leiter der Selbsthilfeinitiative, Dennis Riehle, hat bereits nach den ersten beiden Immunisierungen mit dem Impfstoff von „BioNTech/Pfizer“ anhaltende Impfkomplikationen erlitten. Aus diesem Grund wurde er nach einer ärztlichen Einzelfallentscheidung und in Rücksprache mit dem „Robert-Koch-Institut“ mit „Nuvaxovid“ drittgeimpft – und leidet seither an ähnlichen Problemen wie bereits nach den ersten beiden Immunisierungen mit „Comirnaty“. Daneben haben Riehle in den letzten zwei Wochen 15 Meldungen über ähnliche Symptome nach einer Erstimpfung mit dem Vakzin von „Novavax“ erreicht. Hierbei handelte es sich vor allem um länger als drei Wochen andauernde Kopf- und Gliederschmerzen, Erschöpfung und Abgeschlagenheit sowie ausgeprägte Konzentrationsstörungen. Bei Riehle selbst seien zudem Neuralgien am ganzen Körper, aber auch Muskel- und Gelenksteifigkeit aufgetreten: „Sie waren anfangs omnipräsent und gingen danach in Schwankungen über. Aktuell flammen sie regelmäßig wieder auf und fesseln mich zumindest stundenweise ans Bett. Auch mein bestehender Diabetes und die Polyneuropathie haben sich seit der Verabreichung der Drittimpfung verschlechtert. Zudem erkenne ich bereits seit der ersten Corona-Schutzimpfung ein spürbares Fortschreiten meiner Parkinson-Erkrankung“, berichtet der 36-Jährige, der von mehreren Ärzten unabhängig die gesicherte Diagnose einer Impfkomplikation erhalten hat und entsprechende Meldung an das Paul-Ehrlich-Institut machte. Zudem hat Riehle einen Antrag auf Entschädigung gestellt. Derzeit wird überprüft, ob ein öffentlich anzuerkennender Impfschaden vorliegt. „Insbesondere der zeitliche Zusammenhang zwischen dem Piks und der aufgetretenen Beeinträchtigungen legt nahe, dass es sich um eine Kausalkette handelt“, erklärt Riehle.

Bisher fühlt er sich mit seinem Leiden vor allem von der Politik alleingelassen: „Weder vom Gesundheitsministerium, noch von den Fachpolitikern erhält man irgendeine substantielle Reaktion, die zumindest den Anschein erwecken würde, als sei das Problem ins Bewusstsein vorgerückt. Schlussendlich liegt es mir fern, irgendetwas zu dramatisieren. Ich käme auch nicht auf den Gedanken, aus meinem Einzelfall eine Empfehlung gegen die Impfung abzuleiten. Im Gegenteil: Der Mehrwert der Immunisierung übersteigt das vergleichsweise niedrige Risiko, eine seltene Impfkomplikation zu erleiden, bei weitem. Allerdings würde man sich ehrlich machen, wenn man eingesteht, dass solche Schäden auftauchen und keine Fiktion sind. Überdies erfahre ich von Seiten der Behörden – gerade von den federführenden Fachinstituten – kaum Unterstützung. Und so ergeht es auch den anderen Betroffenen von Impfkomplikationen, die sich bei mir gemeldet haben. Von den mittlerweile bei mir eingegangenen rund 230 Meldungen seit Beginn der Corona-Pandemie beinhaltete nahezu jede eine Enttäuschung darüber, vom Staat mit den Problemen im Stich gelassen zu werden. Insbesondere fehlt es an geeigneten Anlaufstellen, die bei eingetretenen Impfkomplikationen über Ansprüche beraten und an fachkundige medizinische Stellen verweisen können, welche in der Lage sind, immunologische Untersuchungen und eine Attestierung von Schäden vorzunehmen“, führt Riehle abschließend aus, der mittlerweile selbst Ratsuchende berät und überregional per Mail zur Verfügung steht: info@selbsthilfe-riehle.de.

Dennis Riehle - 05:55:39 @ Selbsthilfe

22.03.2022

Selbsthilfe Konstanz spendet für psychisch kranke Menschen in der Ukraine

Pressenotiz

Die Selbsthilfeinitiative zu Zwängen, Phobien und Depressionen in Konstanz spendet für psychisch kranke Menschen in der Ukraine und ermutigt damit, es ihr gleich zu tun: „Neben den vielen Kindern, Frauen und Älteren, die besonders unter dem Krieg leiden, sind es auch Menschen mit Behinderungen und Erkrankungen, die zu den stark Betroffenen gehören. Wir wollen daher daran erinnern, dass es auch in der Ukraine unzählig viele Personen gibt, welche bereits vor dem Ausbruch des Konflikts seelisch erkrankt gewesen sind und medizinisch-psychotherapeutische Hilfe benötigt haben – selbstredend abgesehen von nahezu jedem Kriegstraumatisierten, die durch die Gewalt und Kampfhandlungen für lange Zeit psychische Pein erleben“, erklärt der Gruppenleiter Dennis Riehle, der sich als Autor zahlreicher Bücher entschieden hat, seine aktuelle Marge aus den Verkäufen seiner Werke zweckgebunden für die Versorgung seelisch Verwundeter in der Ukraine zu spenden.

„Daneben hat unsere Selbsthilfeinitiative noch einen weiteren Anteil obenauf gelegt, sodass wir einen dreistelligen Betrag überweisen werden“, sagt der 36-Jährige, der ermutigt, die Bevölkerungsgruppe der psychisch kranken Menschen im Kriegsgebiet nicht zu vergessen: „Wir würden uns freuen, wenn andere Mitbürger, die über Spenden für die Opfer dieses unerträglichen und völkerrechtswidrigen Angriffs durch Russland nachsinnen, ebenfalls jene ukrainische Menschen bedenken, die vor und nach dem 24.02.2022 seelisch getroffen sind“, meint Riehle, der nach Rücksprache mit der Gruppe die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ ausgesucht hat und mit dem Geld versehen will: „Wir haben recherchieren können, dass unser Anliegen durch diese Vereinigung am besten realisiert und die zweckgebundene Spende von den dort tätigen Medizinern und Helfern am ehesten in unserem Sinn und Ziel verwendet werden kann“, so Riehle. 

Gleichermaßen bietet die Selbsthilfeinitiative Geflüchteten aus der Ukraine psychosoziale Unterstützung: „Als ausgebildeter psychologischer Berater, Flüchtlingshelfer und Integrationsberater mit den Schwerpunkten Traumata und Interkulturelle Kommunikation habe ich meine Arbeit bereits aufgenommen und den ersten Ankommenden aus der Ukraine beiseite gestanden“, führt Riehle aus, der als Betroffener mehrerer psychischer Erkrankungen viel Erfahrung mitbringt und darüber hinaus Hilfe leisten möchte: „Jeder, der jetzt irgendetwas tun kann, sollte initiativ werden“. Kostenfreie Beratung ist bundesweit über die Mail-Adresse: info@selbsthilfe-riehle.de möglich. Datenschutz und Verschwiegenheit werden zugesichert. Selbstverständlich dürfen sich aber auch Personen aus der Bevölkerung melden, welche angesichts der dramatischen Entwicklungen im Kriegsgebiet durch die Fernsehbilder und Eindrücke hierzulande verstört und verängstigt sind und eine Anlaufstelle für eine erste niederschwellige Beratung (keine Therapie) benötigen.

Dennis Riehle - 06:22:13 @ Selbsthilfe