Dennis Riehle

  

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Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)
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an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


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29.09.2021

Konstanzer wollen Identitätsgefühl zurück!

Kommentar
zur beabsichtigten Senkung der Freigrenze für Einfuhren in die Schweiz

Es ist zweifelsohne richtig, dass Konstanz einen maßgeblichen Vorteil vom Einkaufstourismus durch die Schweizer Nachbarn hat. Besonders die Geschäfte in der hiesigen Kernstadt, mittlerweile aber auch im Umland, profitieren von der Kauflust der Eidgenossen. Entsprechend ist es wenig verwunderlich, dass die Wirtschaft bei uns immer wieder darauf pocht, von Beschränkungen abzusehen, die die Betriebsamkeit beeinträchtigen könnten.

Doch die Politik auf beiden Seiten der Grenze hat aus unterschiedlichen Gründen verstanden, dass eine gewisse Regelung des Einkaufsverkehrs notwendig ist. Nicht nur, dass Konstanzer Kassiererinnen mit dem Ausstellen von entsprechenden Dokumenten zur Steuerrückerstattung auch bei Kleinstbeträgen von ihrer eigentlichen Arbeit abgehalten werden und sich der hiesige Kunde durch das schleppende Vorankommen an der Kasse in unnötig langen Schlagen gedulden muss.

Auch die Berner Parlamentarier haben ein berechtigtes Ansinnen, den Einkaufstourismus zu drosseln, denn er trägt zu massiven Umsatzeinbrüchen der schweizerischen Unternehmen an der Grenze bei. Insofern scheint es vernünftig, in das marktwirtschaftliche Geschehen einzugreifen – auch wenn die Konstanzer Betriebe manch eine Krokodilsträne verdrücken mögen.

Denn abseits aller ökonomischen Überlegungen müssen die politischen und verwaltenden Kräfte auf deutscher Seite auch die Lebenszufriedenheit der hiesigen Bewohner im Blick haben. Wer Umbrüche in der Stadt durch eine massive Abwanderung von vor allem sozial schwachen Bürgern verhindern will, sollte nicht nur deshalb reagieren, um die Preisstabilität in den Konstanzer Läden wiederherzustellen. Viel eher klagen zahlreiche Menschen schon seit langem darüber, dass sie sich in der eigenen Heimat fremd fühlen, weil man auf den Straßen und Plätzen „ja nur noch Schweizerdeutsch“ hören würde.

Die hohe Qualität und Attraktivität der Agglomeration leiden darunter, wenn sie aus Shopping-Zwecken wie eine Zitrone ausgepresst werden. Die politischen Akteure sollten wissen, dass Konstanz in erster Linie seinen Bürgern gehört – und daher vorrangig in ihrem Sinne gehandelt werden muss. Unsere Region lebt darüber hinaus auch vom wirtschaftlich ebenfalls hoch bedeutsamen, nicht-konsumorientierten Tourismus aus ganz Deutschland und der Welt. Doch dieses Erholungsgebiet, weswegen es von vielen Gästen aufgesucht wird, ist besonders dann gefährdet, wenn die Stadt mehrheitlich von Personen überlaufen wird, die die geruhsame Atmosphäre lediglich zum Einkaufen zweckentfremden.

Es braucht einen Ausgleich von Interessen. Momentan ist eine Schieflage zulasten Konstanzer Bürger und derjenigen, die unsere unvergleichliche Landschaft und Idylle zum Urlaub nutzen und für die kulturelle Bereicherung erkunden wollen, klar ersichtlich. Ein deutsch-schweizerisches Einvernehmen über Maßnahmen ist deshalb dringlich.

Dennis Riehle - 10:23 @ Kommunales