Dennis Riehle

  

Blog (www.dennis-riehle-blog.de)

 
 

 

Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)
Offenes Schreiben an das Paul-Ehrlich-Institut
Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impf-Gegner, ich will lediglich Transparenz!
Offener Brief_PEI_Mögliche Langzeitfolgen der Corona-Impfung.pdf (5.82KB)


Liebe Besucher,


an dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, in meinem Blog von mir verfasste Texte zu lesen. Darunter finden sich Pressemitteilungen, Leserbriefe und Standpunkte zu Themen der Zeit, kritische Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Entwicklungen sowie soziale und politische Meinungsbeiträge, die nicht den Anspruch erheben, in jedem Fall dem "Mainstream" zu entsprechen. Deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass Sie manche Beiträge nachdenklich machen oder gar Ihre eigene Gegendarstellung provozieren. Gerne können Sie mir deshalb auch Ihr Feedback unter Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de zukommen lassen. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!


Ihr Dennis Riehle


V.i.S.d.P. für diesen Blog:

Dennis Riehle

Martin-Schleyer-Str. 27

78465 Konstanz

Mail: Riehle@Riehle-Dennis.de



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16.10.2021

Bundestag weist Eingabe von 36-jährigem Konstanzer zur Bekanntmachung potenzieller Langzeitfolgen der Corona-Impfung ungeprüft zurück

Pressemitteilung
„Das ist keine Glanzstunde unseres Parlaments und das Verhalten des Petitionsausschusses ist eine einzigartige Missachtung von Bürgeranliegen“

Der Bundestag hat eine Eingabe des Konstanzer Petenten Dennis Riehle ungeprüft zurückgewiesen, in welcher er gefordert hatte, dass die zuständigen Stellen transparenter und ausführlicher über mögliche Langzeitfolgen der Corona-Schutzimpfung informieren und den Bürgern damit die Möglichkeit geben, auf einer besseren Informationsgrundlage selbstbestimmt und souverän zu entscheiden, ob sie sich immunisieren lassen wollen. „Ich bin kein Corona-Leugner und kein Impfgegner. Gleichsam habe ich eine seit mittlerweile fast vier Monaten andauernde Symptomatik, die in unmittelbar zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung aufgetreten ist. Dies betrifft einen brennenden Ganzkörperschmerz, eine Gelenksteifigkeit und generalisierte Sehnenansatzentzündungen, deren Ursächlichkeit nach übereinstimmender Auskunft mehrerer Fachärzte ‚höchstwahrscheinlich‘ auf den Pieks zurückzuführen ist“, erklärt der 36-Jährige. „Ich habe in meinem bisherigen Leben schon dutzende, wenn nicht gar hunderte Petitionen geschrieben und eingereicht. Dass sich der Ausschuss aber nicht einmal die Mühe macht, die Eingabe zu prüfen und eine Stellungnahme vom zuständigen Ministerium einzuholen, ist für mich eine durchaus beispielhafte und durchschaubare Erfahrung, denn natürlich will gerade im Augenblick, wo wir kurz vor der Herdenimmunität zu sein scheinen, niemand die Impfwilligkeit der Deutschen beeinflussen“, zeigt sich Riehle sicher.

Der Petitionsausschuss des Bundestages antwortete auf die Eingabe von Riehle mit einer knappen Seite, in der vor allem die Aussage im Mittelpunkt steht, dass das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) seinen Dienst getan und zuletzt am 20.09.2021 einen Sicherheitsbericht veröffentlicht habe, in dem unerwünschte Wirkungen der Covid 19-Immunisierung publiziert wurden – und dabei auch auf zugetragene Verdachtsmeldungen eingegangen worden sei. Eine solche hat auch Riehle eingesandt, dennoch entgegnet der Petent, dass man beim Bundestag die Kernaussage seines Anliegens offenbar nicht verstanden hat oder nicht verstehen wollte: „Es geht mir nicht darum, dass Nebenwirkungen bekanntgegeben werden, die nahezu jeder von uns erlebt und die für eine Impfung ganz normal sind. Ich stelle explizit auf Langzeitfolgen ab, die auch nach Wochen oder Monaten noch nicht verschwunden sind – und deren Symptomatik in ihrer Zusammensetzung selten ist, aber vorkommt. Insofern bedarf es einer umfangreichen, verständlichen und bewerteten Aussage des PEI zu solchen Fällen“. Der Petitionsausschuss hat zudem darauf verwiesen, dass der Bundestag keinen Einfluss auf die mediale Berichterstattung nehmen könne. „Als Journalist weiß ich um die zwingende Freiheit der Presse, darauf muss mich niemand aufmerksam machen. Es ging vielmehr darum, dass der Bundestag einen Appell beschließen sollte, der die bundeseigenen Behörden, Ministerien und das Bundespresseamt dazu ermutigt und auffordert, bei aller Berücksichtigung der Impfquote ehrlich und offenherzig über Tatsachen zu unterrichten. Denn als vernetzter Ehrenamtlicher in der Selbsthilfe weiß ich, dass ich kein Einzelfall bin“.

Riehle hat den Eindruck gewonnen, als habe man seine Petition bewusst missverstehen wollen. „Natürlich hätte der Bundestag die Möglichkeit gehabt, entsprechend zu handeln. Dass die Eingabe aber nicht einmal bis in den Ausschuss gelangt ist, sondern vom Sekretariat postwendend an mich zurückgegeben wurde, stellt für mich doch einen einmaligen Vorgang dar“. Selbstredend wisse Riehle aus der Vergangenheit, wie schwierig es Petitionen im Parlament haben. Dennoch sei es aus seiner Sicht eine Missachtung der Prinzipien, wenn der Sachbearbeiter nicht einmal der notwendigen Prüfung und Einholung einer Einschätzung nachkommt. „Verständlicherweise schafft das bei mir als überzeugtem Petenten nicht wirklich Vertrauen, gleichsam hoffe ich, dass diese Methode, sich den Bürgeranliegen zu entledigen, nicht Schule machen wird“. Riehle betont, dass er sich im Zweifel wieder impfen lassen würde, sich aber zuvor eine unmissverständliche Öffentlichmachung potenzieller Langzeitrisiken wünscht. „Es darf keine falsche Rücksichtnahme geben. Ich erhoffe mir, dass zumindest meine Journalistenkollegen in der freien Presse das Thema aufgreifen, denn wir sind Geimpften wie Ungeimpften Aufklärung und Wahrhaftigkeit schuldig. Dazu gehört, dass die Impfung ein elementarer Bestandteil ist, um die Pandemie zu besiegen – und auch ich sie keinesfalls in Frage stelle. Aber es braucht Aufrichtigkeit, ansonsten verlieren wir Glaubwürdigkeit“, sagt Riehle.

Dennis Riehle

Dennis Riehle - 07:06 @ Presse

18.07.2021

Unausgewogene Berücksichtigung von Pressemitteilungen und Leserzuschriften

Offene Beschwerde an den SÜDKURIER
gemäß der Präambel des Pressekodexes

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beschwere ich gemäß der Präambel des Pressekodexes über eine aus meiner Sicht unausgewogene und bevorzugende Berichterstattung und Kommentierung im SÜDKURIER und dem dazugehörigen Lokalteil Konstanz durch eine unausgeglichene redaktionelle Berücksichtigung von Leserzuschriften und Pressemitteilungen.

Die Presse hat ihren Journalismus ohne „sachfremde Beweggründe“ entsprechend „fair“ auszugestalten (siehe Präambel des Pressekodexes und die journalistische Berufsethik). Insofern verweise ich auf die Richtlinie 2.6 des Pressekodexes, in dem es unter Punkt 1 heißt: „Es dient der wahrhaftigen Unterrichtung der Öffentlichkeit, im Leserbriefteil auch Meinungen zu Wort kommen zu lassen, die die Redaktion nicht teilt“.

Ich beobachte seit geraumer Zeit, dass im SÜDKURIER und seinem Konstanzer Regionalteil manche Leser in sehr regelmäßigen und vor allem engen Abständen mit ihren Einsendungen abgedruckt werden, während andere Personen mit ihren Zuschriften wiederholt scheitern.
Gleiches gilt auch für die wiedergegebenen Pressemitteilungen, bei denen zu vermuten ist, dass die Redaktion für gewisse Themen und Organisation ein größeres Wohlwollen zeigt als für andere. Dabei können die oftmals vorgebrachten Rechtfertigungen nicht verfangen, wonach sich Zusendungen als zu lang oder thematisch nicht passend zeigen.

Denn: „Kürzungen sind jedoch möglich, wenn die Rubrik Leserzuschriften einen regelmäßigen Hinweis enthält, dass sich die Redaktion bei Zuschriften, die für diese Rubrik bestimmt sind, das Recht der sinnwahrenden Kürzung vorbehält“ (Richtlinie 2.6 (4) Pressekodex)“. Da der SÜDKURIER diese Anforderungen erfüllt, kann sich die Redaktion nicht darauf zurückziehen, Zuschriften seien zu umfangreich ausgefallen – denn Kürzungen sind offensichtlich möglich.

Desweiteren gilt, dass Leserbeiträge zulässig und vom Einsender zur Veröffentlichung freigegeben sind, „wenn sich die Zuschrift zu Veröffentlichungen des Blattes oder zu allgemein interessierenden Themen äußert“ (Richtlinie 2.6 (2) Pressekodex). Somit ist ein Hinweis, wonach Zusendungen inhaltlich nicht im Zusammenhang mit der Berichterstattung stehen, entsprechend unbedeutend und damit nichtig.

Auch wenn nach dieser Richtlinie kein Rechtsanspruch für einen Abdruck von Leserzuschriften gegeben ist, steht dieser Tatsache die Unabhängigkeit des SÜDKURIER, die die Zeitung bereits im Untertitel ihres Namens trägt, als Selbstverpflichtung und berufsethische Anforderung an den kritischen Journalismus nach dem deutschen Grundgesetz gegenüber, aus dessen Verständnis sich entsprechend ableitet, pluralistisch und mehrdimensional zu berichten.

Hierzu passt es also nicht, dass eine überproportionale Berücksichtigung einiger Weniger durch Ihre Redaktion stattfindet.

Festzuhalten ist: Es geht bei dieser Eingabe nicht speziell um die empfundene Benachteiligung meiner Person, sondern die Wahrnehmung auch von anderen regelmäßigen Lesern Ihrer Zeitung, denen die Favorisierungen aufgefallen sind. Ich könnte Ihnen entsprechend eine Vielzahl von Privatnamen, Organisationen, Vereinen und Amts- und Würdenträgern nennen, die ohne Pause wiederholten Raum zur Darlegung ihrer Interessen im SÜDKURIER erhalten.

Mit dieser Praktik stärken Sie weder Ihre Glaubwürdigkeit, noch das Ansehen ihres Blattes.

Beste Grüße
Dennis Riehle

DennisRiehle - 07:17 @ Presse

05.07.2021

Fatale Verquickung

Kommentar
zur medialen Berichterstattung über das Gewaltverbrechen in Würzburg

Es war wieder ein Moment, von dem es bereits so viele zuvor gab – und selbst die seriöse Presse hat bis heute Schwierigkeiten, bei diesem Thema eine differenzierte Berichterstattung zu ermöglichen: Kaum war der Attentäter von Würzburg überwältigt, berichteten Reporter, es könne sich um einen Amoklauf gehandelt haben – und: Der Mann war in psychiatrischer Behandlung! 

Wer derart unverantwortlich zwei Tatsachen in einem Atemzug nennt, trägt bewusst oder ungewollt zu einem Bild von seelisch kranken Menschen bei, das sie als potenziell gewalttätig, gefährlich oder sogar terroristisch erscheinen lässt. Es liegt wesentlich an der medialen Darstellung, weshalb in der Bevölkerung die Empfindung wächst, wonach psychische Störungen unmittelbar dazu beitragen würden, dass Betroffene zu Tätern werden. 

Dabei lassen sich diese Wahrnehmungen nicht einmal durch die Statistik untermauern, eher im Gegenteil: Die übergroße Mehrheit von Verbrechen werden von seelisch gesunden Menschen begangen, doch dieser Umstand ist den meisten Journalisten keine Erwähnung wert. Viel eher muss man manchen Reportern den Vorwurf machen, dass sie allein aus der Chance zu einer Dramatisierung besonders dann von Gewalttaten berichten, wenn sie von einem psychisch Auffälligen begangen wurden. 

Dies führt zu einer massiven Verzerrung der gesellschaftlichen Bewertung von seelisch Kranken, die letztlich zu einer verstärkten Stigmatisierung dieser Menschen beiträgt. Ich selbst bin seit 1998 an diversen Seelenleiden erkrankt und habe nicht zuletzt aufgrund gleichsetzender Aussagen von Reportern, die sich übrigens auch nicht mit dem Pressekodex in Einklang bringen lassen, nach Jahren erfolgreicher Antidiskriminierungsarbeit den Eindruck, als würde sich die Öffentlichkeit in Sachen Respekt und Toleranz gegenüber psychisch Kranken erneut rückwärts bewegen. 

Vorurteile entstehen durch übermittelte Gefühle, Generalisierungen und fehlende oder einseitige Bildung. Insofern kommt gerade der medialen Welt eine hohe Verantwortung zu, weil sie mittlerweile nicht mehr nur selbst informieren sollte, sondern gleichsam den „Fake News“ der sozialen Medien fundierte Erkenntnisse entgegensetzen muss. Dementsprechend ist es beispielsweise von größter Bedeutung, einzelne Schlagzeilen eindeutig voneinander zu separieren, wenn zwischen ihnen (noch) kein kausaler Zusammenhang nachgewiesen werden konnte. 

Immerhin sind andernfalls Pauschalisierungen das Ergebnis von ungenauem Journalismus, der gerade in solch prekären Situationen wie einem Gewaltverbrechen auf seine berufsbedingte Neugier und den Hang zum Skandalisieren verzichten sollte. Letztlich scheint vielen Kollegen bei der Presse die Tragweite ihres Handelns oftmals nicht bewusst. Sie sind in vielen Fällen Meinungsbildner – und daher zur besonderen Sorgfalt in der Wortwahl und bei Vergleichen angehalten. 

Denn unter der Maßgabe, dass – nach unterschiedlichen Angaben – jeder vierte Bürger in Deutschland zumindest einmal in seinem Leben von einer psychischen Erkrankung heimgesucht wird, sollte auch Medienschaffenden in ihrer Arbeit verdeutlichen, dass allfällige Schablonisierungen zu einem Generalverdacht führen, der für friedliebende Mitmenschen mit einer seelischen Störung nicht nur Ausgrenzung und Benachteiligung zu bedeuten vermag, sondern gleichsam in Diffamierungen am Arbeitsplatz, im Ausschluss aus der Familie und in sozialer Isolation enden kann. 

Schließlich wird Sensibilisierung und Aufklärung über psychische Gesundheit ad absurdum getrieben, wenn der „vierten Gewalt“ im Land das feinfühlige Bewusstsein zu einer abgestuften Übermittlung voneinander unabhängiger Vermutungen fehlt. Daher mein Appell: Weniger Sensationsgier, dafür mehr Trennschärfe!

DennisRiehle - 21:00 @ Presse