Selbsthilfe   (zur Mailberatung)                    

Liebe Besucher,

seien Sie gegrüßt auf den Webseiten der Selbsthilfeinitiativen

 

  • Zwänge, Phobien, psychosomatische und organisch psychische Störungen, Depressionen
  • Glaukom ("Grüner Star") / Papillenanomalien
  • Hormonelle, Stoffwechselerkrankungen und Leberkrankheiten
  • Muskel-, Weichteil-, Nervenerkrankungen, Fibromyalgie und EPS

    im Landkreis Konstanz und der näheren und weiteren Umgebung!

Schön, dass Sie sich Zeit nehmen, die verschiedenen Angebote näher kennen zu lernen und sich mit deren Zielen und Aufgaben zu beschäftigen!

 

Sie finden auf den folgenden Unterseiten die jeweiligen Informationen, die Sie benötigen, wenn Sie als Betroffener, Angehöriger oder Interessierte zu einem der Krankheitsbilder Rat und Unterstützung suchen.

 

Selbsthilfe wird durch Laien erbracht. Sie sind keine Mediziner, Therapeuten oder Heilkundler, sondern Menschen, die eigens mit den Erkrankungen konfrontiert sind.

Wir können daher auch nur Anregungen und Tipps weitergeben, die in keinem Falle eine fachkundige Behandlung oder Betreuung ersetzen.

Da die Selbsthilfegruppen nicht immer ausreichend besucht werden, habe ich für Sie die Möglichkeit der Mail-Beratung eingerichtet. Scheuen Sie sich nicht, mit Ihren Fragen auf mich zuzukommen - ich versuche gern, Ihnen weiterzuhelfen.

Typische Anliegen können sein:

- Austausch über die Hintergründe der Krankheitsbilder (Edukation)

- Hinweise zu praktischem Umgang mit den Auswirkungen der Erkrankungen im Alltag aus Betroffenen- und Angehörigenperspektive

- Darlegung von Diagnostik-, Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten aus Laiensicht

 

- Anregungen bei der Suche nach den passenden Therapeuten/Therapierichtungen, Ärzten und anderen Heilkundlern

- Soziale Beratung aus Erfahrung von Betroffenen/Angehörigen und Vermittlung an Experten (Umgang mit Behörden, Versicherungen, Leistungsträgern...) 

- Ratschläge und Tipps (z.B. Tropfschulungen bei Augenerkrankungen, Selbsthilfemaßnahmen bei seelischen Störungen usw.), "Zuhören" und Feedback in schwierigen Krankheitsphasen durch Erfahrungswerte anderer Betroffener/Angehöriger, Stärkung von Selbstwert und -bewusstsein, Hilfe bei der Knüpfung neuer sozialer Kontakte, gegenseitige Ermutigung, Vertrauenssicherung

- Unterstützung in der Einforderung von politischem Handeln bezüglich der Krankheitsbilder und ihrer Konsequenzen

- Erfahrungsaustausch und Weitervermittlung von Erkenntnissen an und durch die Wissenschaft und Forschung

- Auskünfte über Einschätzungen der Selbsthilfe zu aktuellen Fragen gegenüber den Medien sowie der Öffentlichkeit

- Anforderung unterschiedlicher Informationsmaterialien

- Vereinbarung telefonischer oder persönlicher Gespräche, von Vorträgen oder auch Seminaren

- u.a.

Hierfür müssen Sie nicht zwingend aus Konstanz oder der Umgebung kommen. Gern helfen wir Ihnen auch weiter, wenn Sie uns aus anderen Gegenden kontaktieren!

Sie können sich auch in unsere Verteiler der einzelnen Initiativen
aufnehmen lassen, sodass Sie stets per Mail Informationen aus der Selbsthilfe und zu dem jeweiligen Krankheitsbild erhalten. Auch können Sie über diesen (anonym) Kontakt zu anderen Betroffenen oder Angehörigen aufnehmen.

Gleichsam können sich selbstverständlich auch Interessierte, Vertreter der Presse und der Medien, aber auch aus der Fachwelt melden, um miteinander ins Gespräch zu kommen!

Durch meine eigenen Erfahrungen in den Krankheitsbildern und jahrelange Gruppenarbeit hoffe ich, Ihnen mit Wissen, Empathie und Verständnis helfen zu können.

Ich freue mich, wenn Sie Kontakt aufnehmen! Beachten Sie dabei die Hinweise unten sowie im Impressum samt Disclaimer und Informationen zu Verschwiegenheit und Datenschutz.

Herzliche Grüße

Ihr Dennis Riehle


Spenden an die Gruppen/Initiativen sind auf das Konto vom Selbsthilfenetzwerk KOMMIT, Volksbank Konstanz eG, BIC: GENODE61RAD, IBAN: DE 0469 2910 000218375405 möglich. Als Verwendungszweck bitte die jeweilige Gruppe / Initiative angeben. Es kann eine Zuwendungsbescheinigung ausgestellt werden.

Anfragen von Medien können Sie am ehesten über Mail einreichen. So erhalten Sie die schnellstmögliche Antwort. 

Unsere Gruppen sind Mitglied im Selbsthilfenetzwerk KOMMIT des Landkreiseses Konstanz, dem Zusammenschluss der über 160 Selbsthilfegruppen in der Region.

Weitere Hinweise hierzu finden Sie auf www.selbsthilfe-kommit.de


Datenschutz

Wir sehen uns der Berliner Erklärung der "Nationalen Informations- und Kontaktstelle zur Unterstützung und Anregung von Selbsthilfegruppen" (NAKOS) verbunden und haben dort unterschrieben, für Datensicherheit in der Selbsthilfe einzutreten. Insofern werden wir mit all Ihren persönlichen Angaben verantwortungsvoll umgehen. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen, das Sie uns mit Ihrem Kontakt entgegen bringen und nehmen die damit verbundene Pflicht zur Sorgfalt sehr ernst. Bei Fragen wenden Sie sich gern an uns. Im Übrigen gilt für jede Kontaktaufnahme und Kommunikation das Gebot der Verschwiegenheit.



Für alle Selbsthilfeangebote gilt:

Eine fachkundige medizinische, (psycho-)therapeutische oder sonstige heilkundliche Behandlung, Betreuung, Begutachtung, Diagnostik oder Begleitung kann durch Selbsthilfe nie ersetzt werden!

Eine Selbsthilfegruppe ist nicht zu vergleichen mit einer Gruppen- oder Einzeltherapie, sondern stellt lediglich eine Ergänzung in Form von Erfahrungsaustausch, Informationsgewinn und Kompetenzerlangung im Umgang mit der eigenen Problematik von Betroffenen für Betroffene dar!

Umfassende Informationen zur Selbsthilfearbeit in Deutschland:

http://www.nakos.de


 

Die Selbsthilfebewegung - und meine Aufgaben...

 

Die Selbsthilfebewegung ist als ein wesentlicher Teil des Bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland spätestens seit den 1970er-Jahren auch strukturell vermehrt organisiert. Bereits nach dem Zweiten Weltkrieg hatten sich Witwen der an der Front gefallenen Soldaten privat getroffen, um sich über den Verlust auszutauschen. Im Zuge der "68er"-Forderungen wurde auch zunehmend die Selbsthilfe im größeren Ausmaß salonfähig. Mit den "Anonymen Alkoholikern" waren die ersten Gruppen in den Hinterzimmern der Kneipen und in den eigenen Räumlichkeiten zusammengekommen - sie gelten als Wegbereiter des heutigen Selbsthilfewesens und existieren weiterhin.

 

 

Aufgaben

 

Mir wurden in verschiedenen Organisationen Aufgaben übertragen, die ich im Rahmen meiner Selbsthilfetätigkeit verrichte: So bin ich Mailberater bei der Deutschen DepressionsLiga e.V., Kuratoriumsmitglied der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V. und 2. Vorsitzender von "intakt e.V." - Selbsthilfe bei Sozialer Phobie. Nach Möglichkeiten unterstütze ich den Bundesverband Glaukom-Selbsthilfe e.V., die Deutsche Leberhilfe e.V. und das Netzwerk für Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen in ihrem Tun. Mit einer kurzen Unterbrechung bin ich zudem Sprecherrat des Selbsthilfenetzwerkes KOMMIT im Landkreis Konstanz, dem Zusammenschluss der hiesigen Selbsthilfegruppen, und war eineinhalb Jahre dessen Vorsitzender.

 

Darüber hinaus helfe ich Betroffenen und Angehörigen auch außerhalb der Gruppenarbeit. Sofern Sie sich also mit Fragen zu den Krankheitsbildern, die unter der Rubrik "Selbsthilfe" gelistet sind, an mich wenden wollen, können Sie dies gern auch überregional tun. Diesen Dienst leiste ich ehrenamtlich und unentgeltlich. Beachten Sie aber bitte, dass Hilfestellung von Laien niemals fachkundige Konsultation ersetzen kann. Meine Auskünfte sind entsprechend nur eine Ergänzung zu ärztlicher, therapeutischer oder heilkundlicher Behandlung und Betreuung. Es besteht keine Rechtsverbindlichkeit, eine Haftung wird ausgeschlossen. Lesen Sie auch entsprechende Informationen im Impressum.

 

Typische Fragestellungen an mich können sein:

 

  • Informationen zum Krankheitsbild aus Betroffenensicht
  • Tipps vom Betroffenen für den Umgang mit der Erkrankung im Alltag
  • Vermittlung an Ärzte und Therapeuten vor Ort
  • Hilfe bei der Suche nach passenden Kliniken
  • Erarbeiten möglicher Erklärungsmuster für die Ursachen der Erkrankung mithilfe eines Laien
  • Perspektiven mit einem Gleichbetroffenen entwickeln
  • Anregungen, um soziale Kontakte zu stärken
  • Ratschläge zum Umgang mit der Erkrankung gegenüber Familie, Freunden, Arbeitskollegen...
  • Erfahrung mit Medikamenten, Behandlungsformen und Therapien aus Sicht eines Betroffenen
  • Bitte um Zuhören, Lesen und Reflektieren Ihrer Lebensgeschichte 
  • Nicht rechtsverbindliche Auskünfte zu sozialen und Leistungen im Gesundheitswesen
  • Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung in besonderen Lebenslagen
  • Aufzeigen verantwortbarer alternativer Heilweisen
  • etc.



Verständnis

Die Selbsthilfe lebt bis heute vom Verständnis des eigenverantwortlichen Umgangs mit außergewöhnlichen Lebenssituation in wechselseitiger Unterstützung und Solidarität. Der Gedanke, wonach sich Menschen in ähnlicher persönlicher Verfassung oder konfrontiert mit sich vergleichbaren Alltagsherausforderungen am besten untereinander verstehen können, ist das Credo der Selbsthilfe. Mit Rat und Austausch erfolgt gegenseitige Ermutigung, aber eben auch konkrete Hilfestellung: Wie haben andere Betroffene die Erkrankung angenommen und wie gehen sie damit um? Wie schaffen es andere Empfänger von Sozialleistungen, mit dem knappen Geldbeutel auszukommen?
"Gemeinsam trägt es sich leichter", das gilt in der Selbsthilfe als Leitspruch. Es hilft nicht nur mir, über meine Geschichte in geschütztem Rahmen zu sprechen, sondern mit dem, was ich erlebt habe, kann ich anderen Menschen Wegweisung geben. Dabei besteht nicht die Gefahr von einer Bevormundung, weil die Anliegen Gleichgesinnter das nicht zulassen würden. Und manchmal ist es eine gute Alternative, Außenstehenden anzuvertrauen, was uns bewegt. Zumal, wenn es diejenigen sind, die auf gleicher Augenhöhe bleiben und verstehen, was mich tatsächlich belastet.



Wandel

Da die Selbsthilfe heute tendenziell den Weg der individuellen Unterstützung wählt und nicht mehr zwingend im Rahmen von Gruppentreffen zusammenkommt, hat sich auch mein Schwerpunkt in der Selbsthilfearbeit verändert: Heute erfolgt die Beratung nicht mehr in den Gruppenstunden, sondern persönlich über Mail, am Telefon oder per Post.


Das Selbsthilfewesen wird mittlerweile als "dritte Säule" im Gesundheits- und Sozialwesen bezeichnet. Und tatsächlich kommt der zunehmenden Zahl an Gruppen immer mehr an Aufgaben und Verantwortung zu. So ist es auch sinnvoll und gerecht, dass Selbsthilfevertreter in Gremien mitwirken, in denen sie ihre Erfahrungen beisteuern können.


Und auch außerhalb der Gruppe offeriere ich ehrenamtlich regelmäßig Vorträge und Seminare zum Thema Selbsthilfe. Diese ehrenamtliche Arbeit ist mir ein Herzensanliegen, um auch die Eigenverantwortung jedes Einzelnen stärken und ihn auf Möglichkeiten aufmerksam zu machen, wie ein Vorankommen durch eigenes Zutun noch eher gelingen kann.


Sollten Sie Fragen zum Aufbau, zur Moderation, Organisation, Vernetzung, Struktur, Finanzierung oder politischen und Öffentlichkeitsarbeit einer Selbsthilfegruppe haben, können Sie sich gern bei mir melden. Mail: selbsthilfearbeit@riehle-dennis.de.


 

 

 

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