Fragen und Antworten

 

Immer wieder bekomme ich von Nutzern dieser Webseite  Fragen gestellt, auf die ich meist die immer gleichen Antworten finde. Deshalb heute eine kleine Auswahl an bisheriger Korrespondenz, die ich stetig ergänzen werde. Wenn auch Sie etwas von mir wissen möchten, dann zögern Sie nicht, mich mit Ihrem Interesse zu löchern! Es gibt nichts, was Sie nicht fragen dürften...

 

 

"Warum bist du nicht bei 'Facebook' oder anderen sozialen Medien?"

  

Ich war bei "Facebook" und auch in anderen sozialen Netzwerken angemeldet. Mehrmals musste ich erleben, wie mein Account gehackt und mein Profil missbräuchlich benutzt wurde. Zudem wurde rasch klar: Das alles ist ein ungemeiner Zeitfresser. Ich möchte Freunde nicht per "Klick" finden - und auch nicht alles mit jedem teilen. Außerdem bin ich mit der Unübersichtlichkeit solcher Plattformen ebenso überfordert wie mit manchem Forum. Und man mag es kaum glauben: Ich hatte lange Zeit nicht einmal ein "Smartphone" - und habe es auch nie bereut!

 

 

"Warum erreicht man dich so schlecht per Telefon?"

 

Tatsächlich ist es sicherlich so, dass ich nicht immer ganz einfach zu erreichen bin. Beratungsgespräche, Außentermine oder anderweitige Beschäftigungen - nicht umsonst habe ich mir einen Anrufbeantworter angeschafft, der mein Büro nun meistert. Und sollte er - wie so oft - voll sein, bleibt noch die Mail oder ein neuer Anruf zu einem späteren Zeitpunkt. Nein, ich kann und will nicht immer und überall erreichbar sein, auch nicht per Handy oder über andere Geräte. Und gerade am Wochenende und in den Abendstunden nehme ich mir auch das Recht heraus, die Ruhe zu genießen. Die Tendenz von heute zur ständigen, sofortigen Kommunikation ist nicht nur ein permanenter Stressfaktor, sondern auch ein Missbrauch mancher Privatsphäre. Ich freue mich über jeden, der sich bei mir meldet - aber Verständnis dafür, warten zu können, eine Nachricht zu hinterlassen oder es erneut zu probieren, darf man jedem zumuten, so meine ich.

 

 

"Hast du eigentlich auch Freizeit?" 

 

Ja, auf jeden Fall! Zwar sieht es manches Mal so aus, als hätte mein Tag mehr als 24 Stunden und meine Woche mehr als sieben Tage; doch ein Geheimnis liegt sicher in einer strukturierten Organisation und Planung des Alltags. So versuche ich stets, Termine rasch hintereinander abzuarbeiten, um nicht grundlose Lücken entstehen zu lassen oder viele Abendtermine wahrnehmen zu müssen. Aus meiner Selbstständigkeit heraus war ich maximal drei Stunden täglich aktiv, darüber hinaus kommt mein ehrenamtliches Engagement, das ich aber zeitlich flexibel nach meinen Möglichkeiten und Kräften gestalten kann. Und letztlich bleiben immer viele Stunden übrig, um zu lesen, Musik zu hören, zu kochen, mich mit Freunden zu treffen oder einfach mal nichts zu tun...

 

 

"Hast du eine Partnerin?"

 

Eine heikle Frage, die aber immer wieder auftaucht. Wer es denn wissen möchte, der darf es gerne erfahren: Nein, ich bin Single. Und ehrlicherweise weiß ich auch nicht, ob er oder sie glücklich mit mir wäre. Denn für meinen ausgefüllten Alltag brauche ich viel Zeit, könnte mich einer Beziehung wohl gar nicht in der Art und Weise widmen, wie es verantwortlich und sinnvoll wäre. Entsprechend bin ich auch nicht auf der Suche nach der großen Liebe, sondern warte das Schicksal des Lebens ab, das mir durchaus irgendwann ein Gegenüber bringen könnte. Bis dahin bleibe ich aber gelassen und erwarte nichts Spezielles - wenngleich ich davon überzeugt bin, dass Partnerschaft das wohl schönste Geschenk ist, das wir Menschen uns untereinander machen können.

 

 

"Was sind dein Lieblingsessen, deine Lieblingsfarbe, dein Lieblingstier?"

 

Am liebsten esse ich Spaghetti Carbonara, meine Lieblingsfarbe ist Grün, meine Lieblingstiere sind Katzen.

 

 

„Welchen Beruf hast du erlernt?“

 

Über 14 Jahre lang habe ich meine unterschiedlichen Qualifikationen, die ich durch verschiedenste Aus- und Weiterbildungen erlangt habe, in einer selbstständigen Arbeit zum Ausdruck gebracht. Anfangs ausschließlich als Nachhilfelehrer aktiv, waren es später die psychologische und sozialpädagogische Beratung, das Coaching und die Beratung von Unternehmen in Personal- und Organisationsfragen, mit denen ich mich befasste. Doch auch der private Klient kam nicht zu kurz: In Problemen mit Angst und Stress, bei Persönlichkeitsdefiziten, in Anliegen von Erziehung und Schule, bei Schwierigkeiten in der Sexualität oder der religiösen Orientierung, bei Fragen zu Pflege und des Alters habe ich weitergeholfen. Abseits davon war die grundständige Hausaufgabenbetreuung von Schülern aller Klassen- und Altersstufen in den unterschiedlichsten Fächern mein großes Steckenpferd, das mir viel Freude bereitet hat. Später erweiterte ich mein Angebotsspektrum um Dienstleistungen des kaufmännischen Schriftverkehrs, der Fremdsprachenkorrespondenz und der Bürosachbearbeitung. So half ich bei Übersetzungen, bei der Erstellung von Briefen und Texten oder wenn es um einen Blick in die Buchhaltung ging. Als ausgebildeter, nicht berufener Prädikant offerierte ich Laienpredigerdienste für Menschen, die in besonderen Momenten einen Redner benötigen, der gleichsam über theologische Grundkenntnisse verfügte. Schlussendlich bildete ich mich zur PR-Fachkraft fort und absolvierte eine Ausbildung als Journalist. In der Zeit danach habe ich viele Pressemitteilungen für meine Auftraggeber erstellt, die Korrespondenz abgewickelt und Webseiten auf ihre Aktualität hin überprüft. 2019 habe ich meine freiberufliche Tätigkeit schließlich beendet. Ich bedanke mich bei all meinen Kunden, die mir über die vielen Jahre das Vertrauen geschenkt haben. Selbstständig tätig zu sein, das bedeutet nicht nur Freiheit, sondern auch ein großes Maß an Verantwortung. Ich hoffe, ich bin ihr entsprechend gerecht geworden…

 

 

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